Reger Radverkehr an einem sonnigen Morgen in Wien.

Bewegung im Winter hält gesund!

Auch wenn es wie eine Binsenweisheit klingen mag – regelmäßige Bewegung an der frischen Luft ist gesund. Zusätzlich hält die Bewegung fit, stärkt Muskeln, Knochen und das Herz-Kreislaufsystem und wir haben mehr Energie.

„Die positiven gesundheitlichen Wirkungen von Bewegung sind zu allen Jahreszeiten zu erwarten“, bestätigt uns Mag. Dr. Zeuschner vom Fonds Gesundes Österreich und sie betont: „Bewegung stärkt das Immunsystem, was gerade im Winter von Vorteil ist.“.

In der Theorie klingt das alles auch sehr schön. Dass es im Winter aber besonders schwer fällt, sich regelmäßig zu bewegen, dürfte den meisten auch bekannt sein. Dunkle und trübe Tage, frostige Temperaturen und der Stress in der Arbeit halten uns oft davon ab unsere Vorsätze auch in die Tat umzusetzen. Doch sich regelmäßig zu bewegen muss nicht kompliziert sein. Am besten ist es, sie in den Alltag einzubauen. Einkäufe und andere Alltagswege zu Fuß erledigen oder mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren zum Beispiel.

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Planung und Gewohnheiten können hilfreich sein

Ein Patentrezept, das uns dabei hilft uns regelmäßig zu bewegen, gibt es leider nicht. Dafür sind wir zu verschieden. Ich für meinen Teil kann mich durch Gewohnheiten dazu motivieren, mich mehr zu bewegen. Einmal damit begonnen jeden Sonntagnachmittag spazieren zu gehen oder mit dem Rad in die Arbeit zu fahren, hält mich nichts so schnell davon, das auch regelmäßig zu tun – weder Wetter, Stress noch Dunkelheit.

Ich verabrede mich auch gerne mit anderen zum Rausgehen. Zu zweit oder in der Gruppe macht Spazieren oder Radfahren einfach mehr Spaß. Gemeinsam ist man auch motivierter und hält besser durch.

Neue Informationen zu Ausflugszielen und den Wegen dorthin, schaffen oft zusätzliche Motivation diese zu besuchen. Infos zum schönsten Fußweg, zum sichersten Radweg in die Arbeit oder zum besten Ausflugsziel für das Wochenende können einfach gefunden werden. Das Internet samt Smartphone sowie Pläne oder Kartenmaterial sind hierbei eine besonders nützliche Hilfe. Zusätzliche Infos liefern außerdem der Bekanntenkreis, Vereine oder Internet-Communities. Die Mobilitätsagentur bietet  zum Beispiel gratis Rad– und Fußwegekarten, eine Fahrrad– und Zu-Fuß-Geh– App für das Smartphone zur Navigation sowie gesammelte Spazierrouten an.

 

Regelmäßigkeit und richtige Selbsteinschätzung sind wichtig

Bewegung im Winter bringt eine Menge Vorteile mit sich, dennoch gilt es auch ein paar Dinge zu beachten. Vor allem die richtige Selbsteinschätzung spielt neben der richtigen Ausrüstung und der Regemäßigkeit eine wesentliche Rolle. So ist es gerade bei winterlichen Temperaturen wichtig, sich nicht zu sehr zu verausgaben. Auf Anhieb einen Marathon zurückzulegen, empfiehlt sich daher nicht. Gegen die Fahrt mit dem Rad zur Arbeit oder den Wochenendeinkauf zu Fuß spricht hingegen nichts. Außerdem sollten vor und nach verrichteter Bewegung Aufwärmphasen eingehalten werden. Diese können durch warmen Tee oder ein warmes Bad auch besonders angenehm ausfallen. Mehr Empfehlungen zu Bewegung und Gesundheit gibt es hier vom Fonds Gesundes Österreich.

 

2 Kommentare

Gudrun Aderhalt sagte am 15.11.2016, 21:08:
Solange es diese horrenden Autofahrerzahlen in Wien gibt ist die Feinstaubbelastung gerade im Winter sehr schädlich für die Gesundheit. Ich werfe Ihnen vor, dass Sie dies gezielt unter den Tisch kehren und nicht erwähnen. Sie müssen sich auch damit beschäftigen wie man in Wien nachhaltig den motorisierten KFZ Verkehr eindämmt, und zwar rasch und nachhaltig!!!
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Kathrin Ivancsits sagte am 21.11.2016, 16:39:
Die Mobilitätsagentur unterstützt mit ihrer Arbeit die Förderung des Radfahrens und Zu-Fuß-Gehens in der Stadt und hilft damit das langfristige Ziel der Stadt Wien den motorisierten Individualverkehr zu senken. Mehr Radverkehr und weniger Autoverkehr tragen auch zu einer geringeren Feinstaubbelastung bei. In diesem Artikel werden die positiven Aspekte von Bewegung auf die Gesundheit - auch in der kalten Jahreszeit - angesprochen.
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