Reger Radverkehr an einem sonnigen Morgen in Wien.

Eine faire Verteilung des öffentlichen Raums?!

Wie viel Platz braucht man in der Stadt zum Radfahren, Zu-Fuß-Gehen oder Autofahren? Wie viel Platz steht den einzelnen Mobilitätsarten zur Verfügung?
Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche hat die Mobilitätsagentur am Ring dargestellt, wie viel Platz Autos, Radfahrende und Zufußgehende in der Stadt brauchen.

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Fast drei Viertel der Wege in Wien werden klimafreundlich mit dem Rad, den Öffis oder zu Fuß zurückgelegt, während 26 Prozent der Wege mit dem Auto zurückgelegt werden. Doch: In Wien verbrauchen Autos – fahrende und parkende – etwa  67 Prozent der Straßenfläche. Radwege hingegen machen insgesamt nur etwa 1 Prozent der Straßenflächen aus.

Birgit Hebein, Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Verkehr: „Der Platz in unserer Stadt ist ungerecht verteilt. Obwohl nur ein Viertel der Wege mit dem Auto zurückgelegt werden, brauchen Autos mehr als zwei Drittel des Platzes auf unseren Straßen. Die Aktion im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche zeigt das ganz genau auf und macht deutlich, dass klimafreundliche Mobilität auch mehr Platz für alle bedeutet.“

Es sind je 50 Autos, Radfahrer und Fußgängerinnen auf dem Foto, das mit einer Drohne aufgenommen wurde, zu sehen.

Erklärtes Ziel der Stadt Wien ist eine faire Aufteilung und Nutzung der Verkehrsflächen und des öffentlichen Raums. Der vorwiegend Auto-orientierte Straßenraum, insbesondere der Parkraum für Fahrzeuge, muss an die Bedürfnisse der Stadtbevölkerung angepasst werden. Smart City Strategie – Faire Platzverteilung

Eine faire Verteilung des Platzes in der Stadt bringt Vorteile für die Menschen und das Klima. Daher fördert die Stadt Wien klimaschonende Mobilität. In kaum einer Metropole ist es so gut möglich mit dem Rad, per Öffis oder zu Fuß in der Stadt von A nach B zu kommen.

Die Smart City Wien ermöglicht komfortable, sichere, barrierefreie und leistbare Mobilität für alle, auch ohne eignes Auto.

Von 16. bis 22. Findet die Europäische Mobilitätswoche statt. Europaweit machen Städte, PolitikerInnen, NGOs und Firmen auf die Wichtigkeit klimafreundlicher Mobilität aufmerksam.