Reger Radverkehr an einem sonnigen Morgen in Wien.

Radverkehr in Wien ist im April im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen

Während im April in Wien weniger Personen mit dem Auto und den Öffis gefahren sind, ist die Zahl der Radfahrerinnen und Radfahrer gestiegen, wie eine aktuelle Analyse der Radverkehrszählstellen in Wien zeigt.

Die Detailanalyse des VCÖ der einzelnen Radverkehrszählstellen zeigt, dass entlang des Liesingbachs der Radverkehr am stärksten zugenommen hat, nämlich um 118 Prozent im Vergleich zum April 2019. Ebenfalls verdoppelt hat sich die Zahl der Radfahrerinnen und Radfahrer am Donaukanal (plus 113 Prozent) und bei der Wienzeile (plus 108 Prozent). Um rund 50 Prozent stieg der Radverkehr in der Lasallestraße, der Langobardenstraße und am Margaritensteg.

Am Praterstern nahm die Zahl der Radfahrerinnen und Radfahrer um ein Drittel zu. Weniger Rad gefahren wurde vor allem in der Nähe von Universitäten. Bei der Argentinierstraße (minus 18 Prozent) und bei der Operngasse (minus 31 Prozent) macht sich die Schließung der Technischen Universität bemerkbar. Am Opernring gab es zwar einen Rückgang um fast drei Prozent, mit rund 144.000 waren hier aber die meisten Radfahrerinnen und Radfahrer unterwegs, vor dem Praterstern mit rund 119.000 und der Lasallestraße mit rund 107.000.

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