10 zusätzliche Radprojekte mit über 1,3 Kilometern im Jahr 2025 gestartet

Die Radweg-Offensive 2025 mit über 50 Projekten und über 20 Kilometern Länge in der ganzen Stadt ist voll im Gang. Die meisten Projekte sind bereits in Bau, viele stehen kurz vor der Fertigstellung oder können bereits befahren werden. Zusätzlich zu diesen im Frühjahr angekündigten Projekten hat die Stadt Wien mit dem Bau von 10 zusätzlichen Projekten für den Radverkehr begonnen. Darunter fallen vor allem punktuelle Verbesserungen an einzelnen Kreuzungen, aber auch neue baulich getrennte Radwege mit insgesamt über 1,3 Kilometern Länge.

Das Highlight dabei ist sicher der neue Zwei-Richtungs-Radweg am Neubaugürtel. Diese Projekte sind eine Ergänzung des Radbauprogramms 2025, für das am Jahresanfang 2026 eine vollständige Bilanz gezogen wird.

Neubaugürtel, Copyright: Christian Steger-Vonmetz

Bezirk  Örtlichkeit  Anlageform 1  Status 
1070  Neubaugürtel von Christian-Broda-Platz bis Stollgasse  Zwei-Richtungs-Radweg  fertiggestellt 
1120  Oswaldgasse # Hoffingergasse  Verbesserung der Kreuzungssituation  fertiggestellt 
1140 und 1150  Schanzstraße # Hütteldorfer Straße  Verbesserung der Kreuzungssituation  fertiggestellt 
1160  Hasnerstraße von Lerchenfelder Gürtel bis Hippgasse  Radfahren gegen die Einbahn  fertiggestellt 
1200  Leipziger Straße # Klosterneuburger Straße  Verbesserung der Kreuzungssituation  fertiggestellt 
1200  Maria-Restituta-Platz  Zwei-Richtungs-Radweg  in Bau 
1200  Philomena-Haas-Gasse von Gasteigergasse bis Rebhanngasse  Gemischter Geh- und Radweg  in Bau 
1200  Verlängerung Traisengasse von Philomena-Haas-Gasse bis Dresdner Straße  Gemischter Geh- und Radweg  in Bau 
1220  Süßenbrunner Straße von Franz-Fellner-Gasse bis Anfanggasse  Ein-Richtungs-Radwege  fertiggestellt 
1220  Ziegelhofstraße von Berresgasse bis Karl-Bednarik-Gasse  Zwei-Richtungs-Radweg  in Bau 

 

Im 20. Bezirk an der Kreuzung Leipziger Straße und Klosterneuburger Straße hat die Stadt Wien – Wien leuchtet (MA33) eine neue Ampelanlage errichtet, um die Querung der vielbefahrenen Straße einfacher und sicherer zu machen. Radfahrer:innen  profitieren von einer neuen Radfahrüberfahrt. Durch die neue Ampel können hier auch erstmal blinde und sehbehinderte Personen die Klosterneuburger Straße ohne Umwege sicher queren. Die neue, innovative Ampelanlage hat ein intelligentes Schaltprogramm.  Zu-Fuß-Gehende und Radfahrer:innen haben tagsüber dauerhaft grünes Licht und müssen sich nicht per Knopfdruck anmelden. Nur wenn sich Autos auf der Klosterneuburger Straße nähern, schaltet die Fuß- und Rad-Ampel auf Rot. Um das rasche Vorankommen der Straßenbahnlinie 31 zu garantieren, bleibt die Ampel bei Anmeldung so lange rot, bis sie vorbeigefahren ist. Gleichzeitig wurde auch die Oberfläche des Radwegs saniert und die Tempo-Schwellen entfernt. 

Leipziger Straße, Copyright: Mobilitätsagentur Wien / Proll


An der Kreuzung Schanzstraße und Hütteldorfer Straße (14. / 15. Bezirk) wurden im Zuge der Gleis- und Straßensanierung die Aufstellflächen vergrößert und optimiert, sodass auch besser in Richtung Sturzgasse gefahren werden kann. Zusätzlich wurde ein neuer Baum gepflanzt.

Schanzstraße, Copyright: Mobilitätsagentur Wien / Proll


Die neue Einbahn auf der Hasnerstraße zwischen Lerchenfelder Gürtel und Hippgasse im 16. Bezirk sorgt für eine zusätzliche Verkehrsberuhigung auf Wiens erster fahrradfreundlicher Straße. Zusätzlich zur Umgestaltung der Hippgasse wurden bei der Hasnerstraße auch eine neue Fahrbahnanhebung und Gehsteigvorziehungen für mehr Verkehrssicherheit errichtet.


Um die Schulwegsicherung zu erhöhen und den Kfz-Verkehr zu bremsen, hat die Stadt Wien das Kreuzungsplateau bei der Oswaldgasse und Hoffingergasse angehoben. Radfahrer:innen können hier künftig nun direkt geradeaus zum Khleslplatz fahren am Ende des Radwegs. 

Kreuzung Oswaldgasse und Hoffingergasse, Copyright: Mobilitätsagentur Wien / Proll


Der Maria-Restituta-Platz bei der Millennium City im 20. Bezirk wird schöner. 13 zusätzliche Bäume, größere Grünflächen und heller Pflasterbelag werden den Platz aufwerten. Für alle Radler:innen unter euch: Endlich wird der wichtige Radweg über den Platz verbreitert und begradigt. Mehr Radabstellanlagen wird es auch geben.

Maria-Restituta-Platz, Copyright: ÖBB/AWZT


Um die Radrouten Rebhanngasse und Universumstraße in der Brigittenau besser miteinander zu verbinden, wird in der Philomena-Haas-Gasse ein Geh- und Radweg errichtet. Diese wichtige durchgängige Radverbindung wird künftig nicht mehr über den schmalen Radweg am Gehsteig auf der Dresdner Straße geführt. Zusätzlich wird auch der Radweg in der Traisengasse bis zum neuen Weg in der Philomena-Haas-Gasse verlängert. Beide Radwege sind Provisorien, die nach Fertigstellung des Stadtentwicklungsgebiet Nordwestbahnhof durch eigene Radwege, getrennt von den Gehwegen, ersetzt werden.


Als Fortsetzung des neuen Zwei-Richtungs-Radwegs in der Berresgasse im 22. und parallel zur neuen Straßenbahnlinie 27 bis in die Seestadt wird auch auf der Ziegelhofstraße ein neuer Radweg errichtet. Dieser verläuft von der Berresgasse bis zur Karl-Bednarik-Gasse entlang der neuen Wohnhäuser und ermöglicht allen neuen und alten Bewohner:innen sicheres und komfortables Radfahren.


Auf der Süßenbrunner Straße wurden die beiden Ein-Richtungs-Radwege unter der Stadtstraße neu errichtet und verbreitert.

Süßenbrunner Straße, Copyright: Mobilitätsagentur Wien / Proll