„Die Stadt&Du“: Jedes 4. Wiener Volksschulkind lernte im Jahr 2021 mit dem Mobilitätsbildungsprogramm der Mobilitätsagentur

Mit Unterrichtsmaterial und Workshops vermittelte das Bildungsprogramm “Die Stadt&Du” im Vorjahr 24.000 Kindern in Wien die  Zusammenhänge von Gesundheit, Klimaschutz und Mobilität.

Mehr als 24.000 Kinder machten sich im Vorjahr auf den Weg zum „Schulweg-Profi“, zur „Grätzl-Checker:in“ und zum „Fahrrad-Champ“. Anders gesagt: Jedes 4. Volkschulkind lernte mit dem Mobilitätsprogramm „Die Stadt&Du“, wie man in der Stadt sicher, gesund und umweltfreundlich unterwegs ist. Das Mobilitätsbildungsprogramm der Mobilitätsagentur Wien vermittelt Zusammenhänge von Gesundheit, Klimaschutz und Mobilität. Die Freude am Lernen und Entdecken kommt dabei nicht zu kurz – dafür sorgen Grätzl-Rallyes und Fahrradkurse.

„In der Klimamusterstadt darf eine moderne Mobilitätsbildung, die neben Sicherheit auch Gesundheit und Klimaschutz einschließt, nicht fehlen. Es freut mich, dass wir jedes Jahr tausende Kinder mit unserem Angebot begeistern und ihre Wege sicherer machen können. Ein besonderes Anliegen sind mir auch die Radfahrkurse für die Kleinen, die nun ab März wieder gebucht werden können. Danke an dieser Stelle an die vielen Pädagog*innen, die unser kostenloses und so unterschiedliches Mobilitätsbildungsangebot so gut annehmen“, so Mobilitätsstadträtin Ulli Sima.

Pokalübergabe von "Die Stadt & Du" in der GTVS Wulzendorfstraße

Die kleinen Schulwegprofis freuen sich über ihre Urkunden und den Klassenpokal. Foto: Mobilitätsagentur/Christian Fürthner

Über 1.100 Pädagog*innen nahmen das Angebot 2021 in Anspruch

Das Mobilitätsbildungsprogramm „Die Stadt&Du“ – vor drei Jahren von der Mobilitätsagentur Wien entwickelt – umfasst kostenloses Unterrichtsmaterial und Workshops, wie etwa Grätzl-Rallyes und Radfahrkurse. Es vermittelt auf altersgerechte Weise und pädagogisch aufbereitet das Thema Verkehrssicherheit. Dabei verknüpft es Verkehrsregeln mit Aspekten des Klimaschutzes, der Gesundheit, Bewegung und dem Entdecken der Stadt. Fleiß wird belohnt: Klassen, die mit dem Programm gelernt haben, bekommen zum Abschluss einen Klassenpokal und Urkunden und kleine Preise für jedes Kind. Über 1.100 Pädagog*innen aus allen Wiener Bezirken nahmen das Angebot im Jahr 2021 in Anspruch – und vermittelten ihren Schüler*innen, was es mit der Mobilität alles auf sich hat.

Grätzl-Rallyes und Radfahrkurse

Drei Unterrichts-Boxen zu den Themen „Schulweg“, „Grätzl“ und „Radfahren“ können von den Pädagog*innen bestellt werden. Sie enthalten Mitmachhefte, Klassenposter und Ideen für den Unterricht. Darüber hinaus umfasst das Bildungsprogramm auch kostenlose Workshops und Kurse. Viele der Unterrichtsideen und Workshop-Angebote können auch während pandemie-bedingter Einschränkungen gut durchgeführt werden.

Mit Grätzl-Rallyes für alle Bezirke lassen sich beispielsweise Verkehrserziehung, Sachkunde und Bewegung an der frischen Luft verbinden. Angelehnt an eine Schnitzeljagd lösen die Kinder Rätsel und lernen spielerisch etwas über ihr Schul-Grätzl. Für Privatpersonen und Familien gibt es die Grätzl-Rallyes bei der wienXtra-Kinderinfo im MQ oder zum Herunterladen auf der Website: www.diestadtunddu.at/graetzl-box/graetzl-rallye/

Bei Radfahrkursen können Volksschulkinder ihre Fertigkeiten auf dem Rad trainieren und lernen Verkehrsregeln. Damit sind sie für die Freiwillige Radfahrprüfung und für das Radfahren in der Stadt besser gerüstet. Diese Kurse werden vom Bundesministerium für Klimaschutz mitfinanziert.

Bei kostenlosen Radfahrkursen ergänzt die Praxis die erlernte Theorie. Foto: PID/Christian Fürthner

„Die Stadt&Du“: Jetzt bestellen!

Radfahrkurse für die 3. und 4. Schulstufe finden ab dem Frühjahr 2022 statt und können ab März 2022 von Pädagog*innen gebucht werden.
Die Unterrichtsmaterialien von „Die Stadt & Du“ können jederzeit bequem online bestellt werden auf www.diestadtunddu.at.

Das Mobilitätsprogramm “Die Stadt&Du” umfasst Unterrichtsmaterial zu den drei Themen Schulweg, Grätzl entdecken und Radfahren. Foto: Mobilitätsagentur Wien/Christian Fürthner