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Martin Blum

Radbilanz 2012 ist da: 10,3 Prozent mehr Radfahrende gezählt

Wien folgt dem Megatrend Radfahren. Im letzten Jahr sind um zehn Prozent mehr Radlerinnen und Radler gezählt worden. Herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

Nach dem Rekordjahr 2011 waren im Jahr 2012 erneut mehr Menschen in Wien mit dem Rad unterwegs. An den neun Zählstellen der Stadt Wien wurden im abgelaufenen Jahr 2012 insgesamt 4.185.106 Radfahrende registriert. Das bedeutet eine Steigerung von mehr als zehn Prozent gegenüber dem Jahr 2011. Das soll so weiter gehen. Wir wollen mit neuer Infrastruktur, dem RadJahr 2013 und der Velo-city-Konferenz dafür weitere Impulse setzen.

Säulengrafik Radfahrende Entwicklung 2010 bis 2012

Immer mehr Wienerinnen und Wiener nutzen das Rad für Alltagswege

Viele Menschen in Wien nutzen das Fahrrad für ihren Weg zur Arbeit, zum Einkauf oder zur Abendveranstaltung. An Werktagen sind insgesamt mehr Radfahrerinnen und Radfahrer unterwegs als an Wochenenden. Am Ring hat sich die Zahl der Radlerinnen und Radler an Werktagen in den letzten beiden Jahren um 43 Prozent erhöht.

Winterradeln immer beliebter

Auch bei winterlichen Bedingungen wie heute sind immer mehr Menschen in Wien mit dem Rad unterwegs. Um das Radfahren im Winter weiter zu unterstützen, werden die wichtigsten Radwege genauso wie die wichtigsten Straßen als erstes geräumt. Und das klappt. Auf unserer Facebook-Seite bedankt sich “Esteban HallingerOhr” für die gute Räumung. (“heute morgen um 8h30 problemlos von 1020 ueber ringradweg nach 1040 – alle radwege geraeumt, vielen dank an die schneeraeumer”)

Meisten Radlerinnen und Radler am 8. Mai 2012

Die meisten Radfahrenden an einem Tag im Jahr 2012 wurden am 8. Mai 2012 registriert. An diesem Dienstag wurden bei einer Tagestemperatur von 24 Grad 8.322 Radlerinnen und Radler auf der Wiener Ringstraße gezählt.

16 Gedanken zu “Radbilanz 2012 ist da: 10,3 Prozent mehr Radfahrende gezählt

        • Gut dann nochmal ausgeschrieben:
          Das ewige Rumgeseiere über die Gehsteig- und Kampfradler nervt einfach nur und ist genauso überflüssig wie wenn sich jeder Radler über jeden Fußgänger, Autofahrer, Fiaker und Busfahrer aufregt, die am Radweg fahren, gehen oder stehen.

      • Das finde ich nicht in Ordnung! Der Kommentar des Vorredners liegt auf dem gleichen Niveau und sollte aus Gründen der Gleichberechtigung ebenfalls entfernt werden.

  1. Wie ist eigentlich die größere Anzahl von Zählstellen in der Statistik berücksichtigt worden? Wurden am Opern Ring für 2012 einfach beide Zähstellen zusammen gezählt?

  2. Spätest im Winter merkt man welche Vorteile das Radfahren hat. Die Radwege sind BESENREIN gepflegt. Für die Fußgänger (meist Ältere) wird eine abenteuerliche Winterlandschaft mit Eis- und Schneekuppen belassen.

  3. Pingback: IGF – Interessengemeinschaft Fahrrad - Radverkehr in Wien nimmt um 10 Prozent zu!

  4. Wenn ich schnell vor der Zählung alle meine Anhänger mobilisiere, und mehrfach an der Zählstelle vorbeischicke, kann ich natürlich “Steigerungen” nachweisen.
    Für mich ist ein gutes Beispiel für hinausgeworfenes Geld, der neue Radstreifen in der Erzherzog Karlstraße zwischen Wagramer und Gewerbestraße.
    Seit Bestehen dieses Radweges, ca 3 Monate, habe ich, der ich täglich diese Route aus beruflichen Gründen mehrfach fahren muss, auf der gesamten Strecke gezählte 3 Radfahrer gesehen, und die fuhren am Gehsteig. :-(

    • leicht erklärt: wir haben eien kältere jahreszeit, der radstreifen sit neu und daher für die autofahrer noch ungewohnt

      aufgrund des lebenserhaltungsriebs fahren die räder am praktisch nicht frequentierten gehweg

  5. Pingback: Wien macht den Radverkehr sichtbar | Fahrrad Wien

  6. Pingback: Bilanz der Rad-Zählungen 2013: Rekordniveau des Jahres 2012 wurde gehalten | Fahrrad Wien

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