Reger Radverkehr an einem sonnigen Morgen in Wien.

Respektzone Gehsteig – Eine Aktion im Rahmen des Wiener Verkehrsfrühlings

Viele Menschen ärgern sich über Gehsteigradler. Oft ist es Unachtsamkeit, manchmal Angst. Ein Blogartikel zu einer neuen Aktion von Wiens Beauftragte für FußgängerInnen Petra Jens

Wer unerlaubt auf dem Gehsteig radelt, tut dies nicht unbedingt in böser Absicht. Oft ist Unachtsamkeit oder die Angst vor dem Fließverkehr ausschlaggebend. Deshalb hat die Mobilitätsagentur Informationsmaterial entwickelt, das sich an Radfahrende auf dem Gehsteig richtet. Darin werden die wichtigsten Regeln für ein gutes Miteinander von Rad- und Fußverkehr erklärt. Darüber hinaus wird zum Besuch eines Radfahr-Kurses ermutigt – so wie es zum Erlernen des Autofahrens selbstverständlich ist.

Gehsteig

Auch bei uns melden sich viele Menschen, die von Konflikten zwischen Radfahrenden und Menschen, die zu Fuß unterwegs sind berichten. Mit dem „Wiener Verkehrsfrühling“ möchten wir  zu einem besseren Miteinander von Fuß- und Radverkehr beitragen. Sechs Wiener Bezirke unterstützen bereits diese Aktion und haben jene Stellen gemeldet, an denen es immer wieder zu Auseinandersetzungen kommt.

 Die Termine:

  • 13.05.2013 um 10:00
    1090 Währingerstraße 43
  • 14.05.2013 um 16:00
    1200 Anton Schmid-Promenade / Gerhardusgasse
  • 16.05.2013 um 8:00
    1220 Wagramer Straße zwischen Arbeiterstrandbadstraße und Reichsbrücke
  • 16.05.2013 um 10:30
    1010 Graben / Stock-im-Eisen-Platz
  • 24.05.2013 um 08:00
    1060 Hofmühlgasse 21
  • 23.07.2013 um 15:30
    1140 Leyserstraße/Hütteldorfer Straße

Kurse für geschmeidiges Fahren druch die Stadt gibt es jede Woche im FahrRADhaus.

8 Kommentare

Piet sagte am 18.05.2013, 21:33:
Angst als Argument kann ich verstehen, allerdings nur bei Familien mit Kindern, wo das Fahren auf den Mehrzweckstreifen sehr oft „super-gefährlich“ ist. Die Allerärgsten sind aber die Gehsteigradler, die in der Nacht betrunken, dunkel angezogen und dann noch ohne Licht auf den Gehsteigen fahren ...
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MH sagte am 10.06.2013, 11:26:
Hier standen doch vor kurzem noch mehr Kommentare ... sollen kritische Fußgängerstimmen hier mundtot gemacht werden?
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Hilde Berger sagte am 28.07.2013, 11:06:
Bin 63 und schon immer viel mit dem Rad gefahren, auf Mehrzweckstreifen traue ich mich allerdings nicht mehr. Von einem parkenden Auto wurde die Türe geöffnet und ich lag schon mit meinem Fahrrad auf der Straße - zum Glück kam hinter mir gerade kein Auto!
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STRAUB Verena sagte am 14.03.2014, 12:14:
Ich wurde innerhalb der letzten Woche 2 x von einem Radfahrer AUF DEM GEHSTEIG vor meinem Haus angefahren und verletzt. Und dann kommen noch die Kommentare: Bleib daheim wennst nicht gehen kannst. Wer schützt die Fußgänger vor den Radfahrern?
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Maria Grundner sagte am 19.03.2014, 15:52:
Einmal mehr eine Bestätigung, dass für sicheres Zu-Fuß-Gehen und Fahrradfahren ausreichend große Flächen notwendig sind.
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stefan sagte am 13.11.2014, 22:01:
Genau richtig!
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Agnes Kobelhirt sagte am 07.11.2014, 08:34:
Wo kann ich mich hin wenden. Ich hätte eine Frage (Vorschlag) in 1140 Wien für eine verlängerte und entschärfte Fahrrad Weg. Mfg. Agnes Kobelhirt 06991 47 27 013
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stefan sagte am 13.11.2014, 22:00:
Das Problem sind eigentlich die schlecht gebauten Radwege in Wien, da gibt es leider zu viele wirklich ambitionierte Projekte die aber echt gefahrlich sind, Beispiele sind die Alserbachstrasse, die Ottakringerstrasse, die Rosensteingasse in Hernals oder auch die Donaufelderstrasse, da ist aus politischer Feigheit und technokratischer Bequemlichkeit immer das gleiche Trauerspiel zu erkennen, man geht nicht mutig jer und nimmt Parkplatze weg, und bringt ein Gebuehrensystem welches Parkgaragen attraktiver macht und damit mehr Platz und damit Sicherheit fuer Radler bringt.. diese Mehrzweckstreifen sind eine Frechheit. Es muss drinnen sein, Parkspuren weitgehend zu eliminieren in der ganzen Stadt, damit endlich Platz da ist fuer sauberen und leisen Verkehr und damit erhoehte Sicherheit und eine insgesamt bessere Lebensqualitat in der Stadt. Das Bundesland Wien hat im Vergleich die niedrigste Lebenserwartung aller 9 Bundeslaender... da spielt der wahnsinnige Autoverkehr natuerlich eien Rolle, und hier ist auch jeder Autofahrr der taglich seine Kiste benutzt zur Verantwortung zu ziehen! Es wird ueber kurz oder lang nicht so weitergehen. Die Zeit fuer Ewigkeitsdiskussionen ist vorbei!
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