Reger Radverkehr an einem sonnigen Morgen in Wien.

Bessere Orientierung für Radfahrende in der Innenstadt

Die Stadt Wien beginnt mit der Errichtung eines Leitsystems für Radfahrende in der Innenstadt. So sollen die Querungen durch die City besser gefunden werden.

Die Cityquerungen sind eine Art Abschneider durch die Innenstadt. Für Radfahrende, die dort nicht oft unterwegs sind, nicht immer leicht zu finden. Das ändert sich nun. Heute wurden die ersten Markierungen aufgebracht.

Foto: Sebastian Philipp

Foto: Sebastian Philipp

Von Oper zum Schottentor

Die erste Cityquerung verläuft von der Oper über die Augustinerstraße und die Herrengasse über die Freyung zum Schottentor. Insgesamt werden auf der 1,4 Kilometer langen Strecke 60 Piktogramme auf der Straße aufgebracht und sieben Tafeln montiert. Durch das neue Leitsystem werden die Radlerinnen und Radler gut durch die Innenstadt geleitet, was den Ring-Radweg entlastet und so mehr Sicherheit und Komfort bringt.

Weitere Routen sind Teil von Verhandlungen

Zwei weitere Radverkehrsquerungen sind durch die Wiener Innenstadt geplant. Die Querung vom Burgtor zum Franz-Josefs-Kai ist bereits befahrbar. Das Radeln in der Gegenrichtung ist noch nicht möglich, da hier noch eine Lösung für die Passage des Grabens und der Habsburgergasse gesucht wird. Hier werden derzeit mehrere Lösungsansätze von den Expertinnen und Experten des Magistrats, den Wiener Linien und des ersten Bezirks diskutiert. Die dritte Querung führt vom Dr.-Karl-Lueger-Platz beim Stubentor über die Bäckerstraße, den Hohen Markt und die Wipplingerstraße zur Börse am Schottenring. Auch diese Durchfahrt ist derzeit nur in eine Richtung befahrbar, da die Einbahn in der Wipplingerstraße noch nicht für Radfahrende geöffnet ist.

Grafik Cityquerung

Verschiedene Farben für Cityquerungen

Das Leitsystem sieht vor, dass die drei Routen in unterschiedlichen Farben ausgeführt werden. Neben der jetzt gekennzeichneten roten Route werden die zwei weiteren Routen durch die Wiener City in gelb und grün kenntlich gemacht. Das hilft auch Touristinnen und Touristen, gut durch die Innenstadt zu kommen. Und das belebt die City.

5 Kommentare

Paul Rasper sagte am 24.05.2013, 11:36:
super Kennzeichnung, Leider sind nicht alle nötigen Infos dargestellt. Die Querung 1, kann in beide Richtungen verwendet werden. Die Querung 2, kann nur zum Teil in beide Richtungen verwendet werden. Das gleiche gilt für die Querung 3. Sollte auf den Karten mit einer Alternative vermerkt werden!
Antworten
Klaus sagte am 24.05.2013, 12:23:
WICHTIG! Bitte die Route 3 in Richtung West vom Lugeck in die Sonnenfelsgasse verlegen. Man muss dafür nur 20 Meter nach rechts fahren bei der Jesuitenkireche, muss dafür aber nicht gegen die EInbahn fahren. Ich weiß schon, dass dies eine Wohnstraße ist und man dort mit dem Rad gegen die Einbachn fahren dürfte, aber es ist eng und ungemütlich, zumal dort viele LKWs zufahren. Schon jetzt nutzen die moisten Radler die Sonnenfelsgasse! MfG, Jemand, der dort täglich fährt.
Antworten
Claudia sagte am 26.05.2013, 23:55:
Zu Durchfahrt 1: Mit Hinweisen für Radfahrer auf die Durchfahrt ist es leider nicht getan. Es ist den Autofahrern offensichtlich nicht bewusst, dass ihnen Radfahrer - rechtmäßig! - auf dieser Strecke entgegenkommen können. Das führt insbesondere bei der Überquerung des Michaelerplatzes und bei der Einfahrt in die Herrengasse auf der Höhe Freyung immer wieder zu unangenehmen Situationen. Hier besteht dringender Bedarf nach baulichen Veränderungen. Vorschlag 1: Das Nadelöhr Herrengasse/Freyung vielleicht einfach zum "Shared Space", mit 25 km/h Höchstgeschwindigkeit machen. Vorschlag 2: Den Straßenbelag am Michaelerplatz fahrradtauglich machen (das Kopfsteinpflaster ist furchtbar) und den Radweg markieren.
Antworten
Flo sagte am 28.05.2013, 09:46:
Ich finde die Markierungen hätten ruhig größer sein können, wenn man das nicht weiß fallen die kaum auf, auch hätte ich sie gerne in der Mitte der Fahrspur bzw. der Streifen gegen die Einbahn, dann wird einem nicht das Gefühl vermittelt sich an den Straßenrand drücken zu müßen.
Antworten
Bradley Wiggins sagte am 23.09.2013, 14:53:
Macht endlich die Wegweiser größer! Die kann man nicht lesen, schon gar nicht während der Fahrt. Jeder Andere Pimperlwegweiser ist viel größer. Warum? Damit man ihn lesen kann!
Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.