Reger Radverkehr an einem sonnigen Morgen in Wien.

Flächige Markierung von Radwegen reduziert Konflikte

Die Studie zur Evaluierung der grün markierten Radwege am Ring und beim Westbahnhof zeigt: Es gibt weniger Konflikte und weniger Zu-Fuß-Gehende auf Radwegen.

In zahlreichen Städten rund um den Globus werden Radwege flächig farbig markiert. In Wien wurde am Ring und beim Westbahnhof im Mai 2013 ein Pilotversuch dazu gestartet.

Foto: PID/Christian Fürthner

Foto: PID/Christian Fürthner

Flächige Markierung wirkt

Die Studie zeigt, dass die Zahl der Fußgängerinnen und Fußgänger am Radweg sinkt und somit die Konflikte zwischen Radfahrenden und Zu-Fuß-Gehenden deutlich abnehmen. An der Stelle am Ring wurden vor der Markierung 112 Konflikte gezählt, danach waren es im gleichen Zeitraum 36. Das ist eine Reduktion um 70 Prozent. Bei einer Teststelle am Westbahnhof wurde vor der Markierung 556 Fußgängerinnen und Fußgänger gezählt. In der Nachher-Untersuchung waren es 383. Das entspricht einer Reduktion von 42 Prozent.

Farbe ist letztlich unerheblich

Ob die Radwege Grün, Currygelb oder Türkisblau markiert werden, ist laut der Studie nicht relevant. Dunklere Farbtöne werden aber als zweckmäßiger angeführt.

Weiterhin werden in Wien Gefahrenstellen etwa in Kreuzungsbereichen rot markiert. Entweder flächig oder mittels Randlinien. Als nächster Schritt wird mit Fachleuten eine Farbe ausgewählt. Bei Neubauten und Sanierungen wird in Zukunft geprüft, ob eine flächige Markierung sinnvoll ist.

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