Reger Radverkehr an einem sonnigen Morgen in Wien.

City-Querung vom Donaukanal zum Schwarzenbergplatz wurde geöffnet

Mit der Öffnung einer Einbahn fürs Radfahren in der Dominikanerbastei wurde die letzte Lücke für eine neue City-Durchfahrt geschlossen.

Der Ring-Radweg ist der meistfrequentierte Radweg Wiens. Mit der neuen Citydurchfahrt gibt es nun eine Ausweichmöglichkeit zum Stuben-, Park- und Schubertring. Wer vom Schwedenplatz zum Schwarzenbergplatz oder umgekehrt radeln will, kann nun eine Abkürzung über Dominikanerbastei, Dr.-Karl-Lueger-Platz, Stubenbastei, Coburgbastei und Schellinggasse nehmen. Diese Route führt parallel zur Ringstraße.

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250 Meter kürzer und fünf Ampel weniger

Die Alternativroute führt auf verkehrsberuhigten Nebenstraßen, in für Radfahren geöffneten Einbahnen und in Fußgängerzonen. Die Fahrtgeschwindigkeit auf dieser Route ist daher eher gemütlich. Der Vorteil ergibt sich durch die, im Vergleich zum Ring, um rund 250 Meter kürzere Wegstrecke und den Umstand, dass es keine Ampeln gibt. Am Ring sind auf diesem Abschnitt fünf Ampeln zu passieren. Einen wichtigen Beitrag zur Querung haben auch das Ministerium für ein lebenswertes Österreich und das Gymnasium Stubenbastei gleistet. Der gemeinsame Vorplatz wurde unter Beteiligung der Schule gestaltet und für Radfahrende geöffnet. Zudem wurde eine öffentliche Luftpumpe durch das Ministerium errichtet.

Foto: Christian Fürthner

Foto: Christian Fürthner

 City-Querungen geplant

In den nächsten Jahren ist geplant, City-Querungen schrittweise mit dem Rad befahrbar zu machen. Für die Querung vom Salztor zum Burgtor benötigt es noch eine Lösung, um die Habsburgergasse in beide Richtungen befahrbar zu machen. Das gleiche gilt für die Wipplingerstraße betreffend Querung von der Börse zum Stubentor.

Foto: Christian Fürthner

Foto: Christian Fürthner

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