Reger Radverkehr an einem sonnigen Morgen in Wien.

Zählstelle Operngasse: Eine Million Radfahrende im Jahr 2014

Die Zählstelle Operngasse zeigt seit dem Jahr 2013 in Echtzeit die Anzahl der vorbeikommenden Radlerinnen und Radler an.

Der Radweg in der Operngasse ist einer der meistfrequentierten in Wien. An der Radverkehr-Zählstelle ist am Dienstag Abend die Anzeige auf 1.000.000 gesprungen. Bei der Zählstelle sind seit Jahresbeginn 2014 eine Million Radfahrende vorbeigekommen. Der Radweg Operngasse ist eine wichtige Verbindung im Alltagsverkehr. Der hohe Anteil an Radfahrten zeigt, dass das Fahrrad in Wien mittlerweile eine wichtige Rolle im Verkehrsgeschehen einnimmt. Einige Radfahrende haben es sich nicht nehmen lassen und sind am Abend zur Stele gefahren, um beim Sprung auf die Million dabei zu sein.

eine Million in Operngasse

Foto: Peter Provaznik

Zwölf Zählstellen registrieren Radverkehr

In Wien gibt es zwölf automatische Zählstellen, die Radfahrende erfassen. Jene in der Operngasse beim Karlsplatz und am Praterstern wurden in Juni 2013 errichtet und zeigen die aktuellen Zahlen in Echtzeit an. Die Zählstellen geben Aufschluss über die langfristige Entwicklung des Radverkehrs in Wien. Die Zahlen dienen auch als Grundlage für Entscheidungen zum Radverkehr in Wien und geben Aufschluss über das Radfahrverhalten bei unterschiedlichen Wetterbedingungen.

 

4 Kommentare

trixy sagte am 10.11.2014, 10:02:
Juhu! Zeit für eine ernsthafte Verbreiterung des meistbefahrenen Radweges! Die 2 m in der Operngasse sind alles andere als zeitgemäß. Ab der Oper muss man nur einen Fahrstreifen einsparen, den da eh keiner braucht (außer die Polizei um Autofahrer anzuhalten) und ab der Uni bis zur Schleifmühlgasse kann man leicht den Parkstreifen kassieren. In der TU Garage bekommt man die paar Autos locker unter, die ist eh meistens halb leer. Just do it!
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stefan sagte am 13.11.2014, 21:48:
Finde ich ganz cool. Ganz generell bin ich fuer mehr Platz fuer Radler. Man muss endlich aufhoeren das alte stinkige Auto in den Mittelpunkt des Stadtlebens zu stellen! Radfahrer sind win Mehrwert fuw die Stadt und muessen demensprechend auch mehr Platz bekommen. Mir dauert die Umsetzung immer viel zu lange, man hat schon voe 20 Jahren mehr machen sollen, dann koennte man auch ernsthaft Vergleiche mit Kopenhagen oder Amsterdam machen, aber nein die depperten Autos findet man noch immer ciel zu viele in der Stadt und diese hartnackigen Biester werden auch nicht so schnell weniger. Es muss viel, viel teurer werden das Autofahren, sonst kommen wir in Wien langfristig nie auf einen gruenen Zweig...
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Arno Dermutz sagte am 05.12.2014, 08:48:
Bei der Verbesserung des Radweges die Ampelschaltungen nicht vergessen (die sind gerade für Radler schlechter geworden!) und eine bessere Radwegführung bei der Ampel am Karlsplatz Richtung Margareten vor dem Cafe Museum.
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Rekord an Radverkehrszählstellen im Jahr 2014 | Fahrrad Wien sagte am 13.01.2015, 09:05:
[…] Karlsplatz eine stark frequentierte Stelle des Radverkehrs. Auch dort wurden im Jahr 2014 mehr als eine Millionen Radlerinnen und Radlern gezählt. Im Jahr 2014 kamen an der Zählstelle am Karlsplatz 1.121.962 Radfahrende vorbei. An der […]
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