Reger Radverkehr an einem sonnigen Morgen in Wien.

Wichtige Verbesserungen der Radinfrastruktur im Herbst

Im Herbst 2014 wurde die Radinfrastruktur für Wiens Radfahrende verbessert.

Immer mehr Wienerinnen und Wiener sind auch in der kühleren Jahreszeit mit dem Fahrrad unterwegs. Auch im Oktober und November wurde an der Radinfrastruktur gebaut und wichtige Radinfrastrukturprojekte umgesetzt.

Radweg am Franz-Josefs-Kai verlegt

Der Radweg am Franz-Josefs-Kai gehört zum Ring-Rund-Radweg zu somit zu einem der meist benutzen Radwege in Wien. Am Franz-Josefs-Kai wurde der Radweg auf Höhe der Station Schottenring verlegt, um Konflikte mit Fußgängerinnen und Fußgängern zu reduzieren. Die Radfahrenden werden nun auf einer eigenen „Trasse“ geführt, was zu deutlich mehr Komfort und Sicherheit führt.

Foto: Christian Fürthner

Foto: Christian Fürthner

Lückenschluss in Meidling fertig gestellt

Nach dem Umbau der Meidlinger Hauptstraße ist diese nun auch vom Wiental-Radweg gut erreichbar. In Richtung Meidlinger Platzl wurde ein baulich getrennter Radweg errichtet. Dieser Radweg stellt einen wichtigen Lückenschluss im Radwegenetz der Stadt Wien dar.

Foto: Christian Fürthner

Foto: Christian Fürthner

Weitere Verbesserungen für Wiens Radlerinnen und Radler umgesetzt

Neben diesen beiden wichtigen Verbesserungen wurde auch der Radweg bei der U-Bahn Station Margartengürtel  verbessert. Durch die neue Linienführung fallen drei 90-Grad-Kurven weg. In der Kleinen Sperlgasse im 2. Bezirk kann nun von der Hollandstraße bis zur Taborstraße gegen die Einbahn geradelt werden. Es ist geplant, diese Verbindung bis zur Praterstraße zu verlängern. Außerdem wurde auf der Augartenbrücke der Radfahrstreifen in Richtung Leopoldstadt verbreitert. Die Neugestaltung der Kreuzung Maria-Theresien-Straße folgt im Frühjahr 2015.

Radweg Sperlgasse

12 Kommentare

Kurt Enenkel sagte am 16.12.2014, 14:01:
Die Maria-Theresien-Straße ist in der jetzigen Form der Getreidemarkt in blasslila. Nachdem man auf der Augartenbrücke eine Fahrspur reduziert hat und damit einen 2 auf 1 Flaschenhals, der die Radfahrer auf dem verbreiterten Radstreifen in Gefahr bringt, geschaffen hat, muss man nun logischer Weise eine der 3 Fahrspuren, von denen man den gefährlichen Mehrzweckstreifen abgezwackt hat, reduzieren und einen RICHTIGEN Radstreifen mit ausreichendem Sicherheitsabstand nach beiden Seiten anlegen. Aber bevor das geschieht, friert wahrscheinlich die Hölle zu...
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chesscourt sagte am 22.12.2014, 12:28:
Da habe ich mich auch schon lange gefragt, warum man in so einer großen Straße mit so einem hohen Geschwindigkeitsniveau den Radverkehr in Mischform auf der Fahrbahn führt. Familien mit Kindern oder Ältere trauen sich dort sicher nicht fahren.
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Peter Bals sagte am 16.12.2014, 23:30:
Danke für die Info. Meidling ist O.K., Margaretengürtel war wirklich notwendig, wobei zu hoffen ist, dass Wientalradweg/Längenfeldgasse demnächst folgt. Wichtig wäre weiterhin, dass es nicht zu halben Lösungen kommt, bei denen die Radinfrastruktur "dazugequetscht" wird, sondern, dass man sich zu mutigen Lösungen durchringt.
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chesscourt sagte am 22.12.2014, 12:26:
Absolut d'accord! Die Querung der Brücke auf Höhe Längenfeldgasse ist derzeit sehr unattraktiv und verursacht neben den Konflikten mit den Fußgängern auch einen relativ großen Umweg. Eine geradlinige Querung wäre mehr als wünschenswert.
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martin koeck sagte am 17.12.2014, 15:47:
vllt kann man das 3. foto austauschen, wo bei 8m breiter fahrbahn wieder mal in der dooring-zone rad-pfeile gemalt sind. das ist ja anti-werbung.
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Kurt Enenkel sagte am 18.12.2014, 07:40:
Während in Wien uns der mit päpstlicher Unfehlbarkeit gesegnete Magistrat Radverkehrsanlagen aufs Aug drückt, will die pariser Stadtverwaltung wissen, welche Art von RVA von der Bevölkerung gewünscht wird. Und sie will den Radverkehr bis 2020 verdreifachen: http://blog.velib.paris.fr/blog/2014/12/17/plan-velo-paris-2020-votre-avis-interesse-la-mairie/
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chesscourt sagte am 22.12.2014, 12:30:
Der Lückenschluss in Meidling war höchste Zeit. So kann man endlich die Einkaufsstraße vom Wientalradweg aus erreichen. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich gegen das Radfahren in der FUZO bin, weil das die Qualität für die Fußgänger massiv verschlechtert.
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stadtradfahrer sagte am 23.12.2014, 11:33:
Dieses Herumgemurkse mit hier ein paar Meter Radweg mehr und dort einen Radweg von rechts nach links verlegen wäre nicht notwendig, wenn die zentralen Forderungen der Radlobby umgesetzt würden - Radwege Benützungspflicht aufheben und Tempo 30 in der Stadt. Dann noch Durchsetzen, dass sich der MIV an die nur für Autos gemachte STVo hält, (Seitenabstand,...). Warum werden diese Forderungen eigentlich so wenig promotet?
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Martin sagte am 29.12.2015, 15:15:
Das grosse Problem ist der Autoverkehr. Wenn mam in Wien zu feige ist hier ordentlich gegen zu steuern, weren wir bald amerikanische Verhaeltnisse wie in Chicago haben. Automafia inklusive... Man muss viel mehr Parkstreifen in Radwege umwandeln, und die Autofanatiker in Garagen zwingen, dann hat man Platz in der Stadt und man braucht das jaemmerliche Trauerspiel des Magistrats nimmer mit ansehen. Allein wo bleibt die mutige Politik???!
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Kurt Enenkel sagte am 09.01.2015, 11:48:
http://www.meinbezirk.at/wien-17-hernals/chronik/neuwaldegger-strasse-problemzonen-im-ueberblick-d1077796.html
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Walter König sagte am 04.12.2015, 13:31:
Der Radweg Praterstr ist viel zu schmal. Ich wünsche ehebaldigst Antwort, Verbesserungsvorschlag und Feedback an koenig.walter48@gmail.com mit freundlichen Grüssen ! Dr. Walter König
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WienMeidling sagte am 29.09.2017, 14:35:
also der radweg in der arndtstrasse zwischen meidling hpt strasse gehört entfernt,in diesen abschnitt ist die arndtstrasse sehr eng und der radweg führt gegen die einbahn,dort sind schon zahlreiche unfälle passiert durch diesen radweg und es gab sogar auch schon einen toten :( ich selbst bin leidenschaftlicher radfahrer und wohne auch unweit von diesen radweg entfernt,aber ich meide ihn.
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