Reger Radverkehr an einem sonnigen Morgen in Wien.

Radstation am Wiener Hauptbahnhof eröffnet

Heute, 30. März 2016, eröffnet am Wiener Hauptbahnhof eine Radstation. Radfahrerinnen und Radfahrer können in der Radstation 760 überwachte Kurz- und Dauerparkplätze nützen. Neben den Parkplätzen bietet die Radstation auch eine Werkstatt und einen Shop für Fahrräder und Zubehör. Der Standort am südlichen Bahnhofsplatz ist durch neu geschaffene Fahrradwege gut an das Wiener Radverkehrsnetz angebunden.

Mit der neuen Radstation steht allen, die die Verkehrsdrehscheibe Hauptbahnhof nutzen, eine sichere Abstellmöglichkeit für ihre Räder zur Verfügung. Von der Radstation zu den Bahnsteigen, Straßenbahn- und Bushaltestellen sowie zur U-Bahn sind es nur wenige Meter zu Fuß. Das Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel können damit einfach kombiniert werden.

Besonders für Pendlerinnen und Pendler ist das Angebot attraktiv, aber auch für Wien-Besucherinnen und Besucher, die ihre Räder geschützt abstellen oder Fahrräder ausleihen möchten. Darüber hinaus gibt es beim Infocorner der Radstation Informationen zum Radfahren in Wien.

Radstation Hauptbahnhof

Radstation Wien Hauptbahnhof (Foto: Christian Fürthner)

In drei abgeschlossenen Parkbereichen ist das Abstellen von Fahrrädern auf Doppelstock-Radständern möglich, in einem Bereich helfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Einparken. Der Servicepoint der Radstation ist von Montag bis Freitag von 5:30 bis 20:30 Uhr geöffnet, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 6 bis 20 Uhr. Durch eine elektronische Zutrittskontrolle ist das Einstellen und Abholen von Fahrrädern aber rund um die Uhr möglich. Wer sein Rad bis zu 24 Stunden parkt, zahlt € 0,70 bzw. € 0,50*, ein Monat kostet € 7,00/€ 5,00* und für ein Jahr fallen € 70,00/€ 50,00* Parkgebühr an.

Parkbereich Radstation Wien Hauptbahnhof

Parkbereich der Radstation (Foto: Christian Fürthner)

Die Radstation wird im Auftrag der Stadt Wien von Trendwerk als sozialökonomischer Betrieb geführt. Wichtig war bei der Entwicklung des Angebots, neben der Bereitstellung wichtiger Infrastruktur für Radfahrerinnen und Radfahrer auch sozialen Mehrwert zu schaffen. Deshalb finden bei der Radstation arbeitssuchende Menschen Beschäftigung und werden zu Fachkräften ausgebildet.

Mehr Infos: http://www.dieradstation.cc/

*ermäßigte Preise für SchülerInnen, StudentInnen und SeniorInnen (ab 60 Jahre) mit entsprechendem Lichtbildausweis

8 Kommentare

Christian Seidel sagte am 25.05.2016, 14:32:
Sehr geehrte Fr. Sonnleitner, ich arbeite in einem Großbetrieb der von den öffentlichen Verkehrsmittel in Wien nicht ideal angebunden ist. Als 365- Tage Radfahrer versuche ich meine KollegInnen zu bewegen, das Rad öfter als mobiles Fortbewegungsmitttel zu benutzen. Ein Rad-Logistikzentrum wie am Hauptbahnhof, schafft hier Anreize um die Kombination ÖFFIS/RAD besser zu nutzen! Denn einer der größten Hemmschwellen, den Umstieg zu wagen, ist die fehlende Infrastruktur für den Aufbewahrungsort von gesicherten RAD-Abstellplätzen. Ich hoffe das dieses Zentrum eine voller Erfolg in Wien wird. Dann besteht vielleicht die Chance das in Wien Meidling, Floridsdorf, oder ähnlich große Zentren, ebenfalls so eine Infrastruktur geschaffen wird. LG Christian Seidel
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Poussin Jean-luc sagte am 14.06.2016, 22:52:
Fahrradshop viel zu teuer. Habe Heute Cickpedale gekauft für 80 Euro. Die gibt bei Amazon für 40 Euro. Es ist schon alles gesagt. Das Personal ist sehr freundlich und bemüht abèr macht kein sehr Professional Eindruck. Schade es gibt in Wien viel bessere Fahrrad Geschäfte. Mfg Jean-luc Poussin
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Kathrin Ivancsits sagte am 15.06.2016, 09:04:
Lieber Jean-Luc. Bei der Radstation handelt es sich um ein Sozialprojekt. Langzeitarbeitslose Menschen werden hier ausgebildet und erhalten eine Chance auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Das der ein oder andere, der neu im Job ist, daher einen etwas unprofessionellen Eindruck macht, kann man leicht verzeihen. Freundlicher und höflicher Umgang mit den Kunden ist sicher entscheindender. Schön, dass du der Radstation eine Chance gegeben hast.
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Linda Z sagte am 25.08.2016, 10:22:
Es ist schön, wenn Langzeitarbeitslose eine Chance bekommen und auch klar, dass man anfangs keinen professionellen Eindruck macht und gut, wenn man dies durch Höflichkeit ausgleicht. Nur, was ist mit den erhöhten Preisen? Cickpedale gleich doppelt so teuer?
Michael sagte am 03.11.2016, 12:53:
Vielleicht hat Jean-Luc übersehen, dass er im Shop vielleicht eine persönliche Beratung in Anspruch genommen hat, das Produkt gleich mitnehmen konnte und sich auch die Versandkosten gespart hat, die im Versandhandel fällig werden und bei Preisvergleichen gern unerwähnt bleiben?
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Albin sagte am 06.09.2016, 08:14:
Dann mußt halt deine Click-Pedale bei Amazon kaufen und dem Ausbeutungsarbeitsmarkt eine Chance geben....
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