Reger Radverkehr an einem sonnigen Morgen in Wien.

Rad fahren und die Welt verändern

Die Welt blickt heute nach Wien. In der Hofburg findet der R20 Austrian World Summit, einer der größten Klimagipfel der Welt, statt. Wie gehen wir mit der herrschenden Klimakrise um? Welche Lösungen gibt es, um auf Wetterextreme und Naturkatastrophen zu reagieren? Wie erhalten wir für zukünftige Generationen eine lebenswerte Erde? Darüber diskutieren in den kommenden Tagen EntscheidungsträgerInnen aus aller Welt. Unter ihnen auch die Klima-Aktivistin Greta Thurnberg.

„Ich habe ein Holzschild bemalt und einige Fakten (zum Klimawandel), von denen ich dachte, dass sie jeder kennen sollte auf Flyer geschrieben. Dann habe ich mein Fahrrad genommen, bin damit zum Parlament gefahren und habe mich dort alleine hingesetzt und meinen Schultage – von 8.30 bis 15 Uhr – dort verbracht. Schon am zweiten Tag gesellten sich andere Leute zu mir.“ So beschreibt  die 16-jährige Greta Thurnberg wie Fridays for Future begonnen hat. Mittlerweile demonstrieren weltweit jeden Freitag Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz und appellieren an die Politik endlich die notwendigen Schritte zu setzen um den Klimawandel aufzuhalten.

Jeder mit dem Rad gefahrene Meter trägt dazu bei unser Klima zu schützen.
Um etwas in der Welt zu verändern reicht manchmal ein erster Schritt – oder wie in Gretas Fall eine Radfahrt. Tatsächlich trägt Radfahren stark zum Klimaschutz bei.

Zwei Drittel der von Wienerinnen und Wienern zurückgelegten Wege sind kürzer als fünf Kilometer. Diese Distanz kann gut mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Für längere Strecken können die Menschen Fahrradfahren oder Zu-Fuß-Gehen und Öffentliche Verkehrsmittel gut kombinieren.
Und: Jeder Kilometer, der mit Rad statt Auto gefahren wird, spart etwa 150 Gramm klimaschädliches CO2 und 0,2 Gramm gesundheitsschädliche Stickoxide. Wer also das Klima schützen und für saubere Luft in Städten sorgen will, muss den Radverkehr stärken.

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Deshalb hat die Smart City Strategie der Stadt Wien das Ziel den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen signifikant zu senken, u. a. durch Maßnahmen zur Förderung des Radfahrens und Zu-Fuß-Gehens.

“Stärkung der CO2-freien Modi (Fuß- und Radverkehr) und Haltung des hohen Anteils des öffentlichen Verkehrs sowie Senkung des motorisierten Individualverkehrs im Binnenverkehr auf 20 Prozent bis 2025, 15 Prozent bis 2030 und auf deutlich unter 15 Prozent bis 2050.” Smart City Strategie der Stadt Wien, Seite 49

Rauf auf’s Rad!
Jede und jeder von uns kann einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Bei der Mobilität können schon kleine Veränderungen im Alltagsleben helfen, unser Klima zu schonen: kurze Strecken mit dem Rad fahren oder zu Fuß gehen zum Beispiel. Also: rauf auf‘s Rad.

Tipp in Box: Am 31. Mai, zwischen 11:50 und 15:00 Uhr findet am Heldenplatz ein Klimastreik von Fridays for Future statt. www.fridaysforfuture.at

 

*Quelle Zitat: https://www.theguardian.com/world/2019/mar/11/greta-thunberg-schoolgirl-climate-change-warrior-some-people-can-let-things-go-i-cant

 

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