Reger Radverkehr an einem sonnigen Morgen in Wien.

Autor: Kathrin Ivancsits

Neue Wege für Wiens Radlerinnen und Radler

„2017 ist das Jahr der Lückenschlüsse“, kündigte die Stadträtin für Verkehr Maria Vassilakou im März an, als sie das Radwege-Bauprogramm 2017 vorstellte. Tatsächliche sind in diesem Jahr einige neue oder bessere Verbindungen fürs Radfahren in Wien entstanden. Wir haben zusammengefasst welche Radverbindungen im Jahr 2017 verbessert oder neu errichtet wurden.

Weihnachtszeit mit Grätzlrad

Wohin nur mit all den Einkäufen? Kräuterkissen für die Oma, Espressomaschine für Papa, die Einkäufe fürs Weihnachtsessen … und sogar ein Christbaum findet im Grätzlrad Platz. Rund um die Weihnachtszeit hat man jede Menge zu transportieren. Mit einem Grätzlrad geht das praktisch und kostenlos.

Status Quo: Leihräder aus Fernost

Die gelben Leihfahrräder in der Stadt fallen auf. Mittlerweile sind rund 800 Räder von oBike und 200 Räder von ofo im Einsatz. Den Wienerinnen und Wienern stehen also neben den bereits bewährten Wiener Citybikes nun zusätzliche Räder zur Verfügung. Widerrechtlich abgestellte Leihräder werden von den Serviceteams der Anbieter entfernt.

Sicher und gesund zur Schule

Mit Schulbeginn machen viele Volksschulkinder die ersten unbegleiteten Schritte im Straßenverkehr. Ältere Kinder, die die Radfahrprüfung gemacht haben, fahren ihren Schulweg erstmals alleine mit dem Rad.

Wien radelt zur Arbeit

Gemeinsam Radfahren, der Umwelt und sich selbst etwas Gutes tun: Das war auch heuer wieder die Motivation für viele sich im Mai täglich aufs Rad zu setzen und zur Arbeit zu radeln. Insgesamt haben sich 1.230 Teams aus 730 Firmen an der Aktion „Radelt zur Arbeit“ beteiligt.

200 Jahre Fahrrad

Ein Vulkanausbruch in der Nähe von Bali, Dunkelheit, Dauerregen, Schneefall im Sommer, Ernteausfälle über Jahre und massenhaftes Pferdesterben. Was nach einem Inferno aus einem Hollywoodfilm klingt war Realität im Jahr 1816 – und soll Auslöser für eine wichtige Erfindung gewesen sein: die des Fahrrads.

Neue Wege für Wiens Radlerinnen und Radler

Es wurden Lücken geschlossen, Einbahnen geöffnet und die erste Fahrradstraße in Innenstadtstadtnähe für die Radlerinnen und Radler aufgemacht. Das Jahr 2016 war ein erfreuliches für die Radinfrastruktur in der Stadt.

Wienerinnen und Wiener nutzten das Fahrrad als U4-Ersatz

Die Maßnahmen der Mobilitätsagentur Wien für mehr Radverkehr während der U4-Sperre zeigten Wirkung. Im von der U4-Sperre betroffenen Abschnitt stieg der Radverkehr um knapp 50 Prozent. 515 Fahrräder wurden bei gratis Radchecks fit für den Verkehr gemacht.

Fahrrad fahren mit Kindern. Was gibt es zu beachten, Martin Blum?

Sitz, Helm, Altersgrenzen: Es gibt einiges zu beachten, wenn man mit dem Nachwuchs im Stadtverkehr unterwegs ist. Wiens Radverkehrs-Beauftragter Martin Blum gibt Auskunft.

Neubau Radweg Getreidemarkt

Zwischen Lehargasse und Naschmarkt gibt es eine Lücke im Radwegenetz. Diese wird jetzt geschlossen. Die Arbeiten am Getreidemarkt starten am 12. Juli 2016 und dauern bis Ende August.