Reger Radverkehr an einem sonnigen Morgen in Wien.

Radverkehr: Bauprogramm 2020

Mit diesen Bauprojekten führt Wien auch 2020 konsequent die Förderung des Radverkehrs fort. Hier haben wir das Bauprogramm 2020 zusammengefasst.

Damit das Radfahren in der Stadt noch komfortabler und sicherer möglich wird, entstehen auch in diesem und den nächsten Jahren neue Radwege. Im Sommer wird auf der Wagramer Straße der bestehende Radweg ausgebaut. Am Tabor entsteht ab Oktober ein Radweg der das Nordbahnviertel erschließt und auf einem Abschnitt der Breitenfurter Straße werden beidseitige Einrichtungsradwege gebaut. Darüber hinaus wird in weiteren Straßen das Radfahren gegen die Einbahn ermöglicht z.B. in der Lindengasse und auf einem Abschnitt der Laxenburgerstraße. Weiters bekommt Wien in den kommenden Jahren zwanzig neue fahrradfreundliche Straßen und Fahrradstraßen. Mit diesen und weiteren Bauprojekten führt Wien 2020 konsequent die Förderung des Radverkehrs fort.

Wagramer Straße: neuer Radweg schon in Bauvorbereitung

Visualisierung zum Radweg in der Wagramer Straße. (c) ZOOMVP.AT

Bereits in Kürze starten die Bauarbeiten für einen neuen Radweg in der Wagramer Straße im 22. Bezirk. Der Radweg in der Nebenfahrbahn in der Wagramer Straße wird verlegt und verbreitert. Zukünftig können Radfahrende auf dem Radweg mit einer Breite von 3,5 Metern komfortabel zwischen Neuer und Alter Donau radeln. Da auch der Gehsteig verbreitert wird, wird die Situation in der Wagramer Straße sowohl für Radfahrende als auch Zu-Fuß-Gehende sicherer.

Ort Art der Radverkehrsanlage
2., Am Tabor von Nordbahnstraße bis Taborstraße Einrichtungsradweg In Planung
Fertigstellung vorraussichtlich November 2020
2., Nordbahnstraße von ggü. Kleine Stadtgutgasse  bis Taborstraße Radweg In Bauvorbereitung
Fertigstellung vorraussichtlich August 2020
7., Lindengasse von Neubaugasse bis Andreasgasse Radfahren gegen die Einbahn In Bauvorbereitung
Fertigstellung vorraussichtlich September 2020
 

9., Lazarettgasse

 

Radfahrstreifen In Bau
Fertigsstellung vorraussichtlich Juni 2020
10., Laxenburger Straße von Theodor-Steiskal-Gasse in Heuberggstättenstraße Radfahren gegen die Einbahn  

In Bauvorbereitung

 

12., Laskegasse Radfahren gegen die Einbahn In Planung

 

16.,Possingergasse von Hasnerstraße bis Auf der Schmelz Radfahrstreifen bergauf In Bauvorbereitung
Fertigsstellung vorraussichtlich August 2020
17., Hernalser Hauptstraße von Wichtelgasse bis Wurlitzergasse Radfahrstreifen stadteinwärts In Bauvorbereitung
Fertigsstellung vorraussichtlich September 2020
19.,Donaukanalradweg Nußdorfer Lände 35-43 Verkehrsberuhigter Bereich Bestandsverbesserung In Planung
22.,Wagramer Straße von Schüttaustraße bis Arbeiterstrandbadstraße Verlegung und Verbreiterung Zweirichtungsradweg In Bauvorbereitung
Fertigsstellung vorraussichtlich September 2020
23., Breitenfurter Straße von Walter-Jurmann-Gasse bis Gregorygasse Einrichtungsradweg In Bau

 

Ausblick: Radinfrastruktur für 2021 bereits in Planung

Auch für die kommenden Jahre wird in Wien der Radverkehr gefördert. Eine Radverbindung in der Mayredergasse, die Breitenlee mit der U- und S-Bahnstation Aspern Nord verbinden soll ist bereits in Planung. In der Alberner Hafenzufahrtsstraße ist für 2021 ebenfalls der Bau eines Radwegs geplant. Dieser soll zukünftig Wien mit Schwechat verbinden. Er stellt einen wichtigen Lückenschluss im Radwegenetz vom Wiener Zentrum entlang des Donaukanals nach Niederösterreich dar.

Zwanzig neue fahrradfreundliche Straßen und Fahrradstraßen für Wien

Mit Fahrradstraßen und fahrradfreundliche Straßen verbessert Wien das Netz abseits der Hauptverkehrsstraßen. Es gilt Tempo 30, in Fahrradstraßen dürfen KFZ zufahren oder queren. Zehn solcher Straßen gibt es bereits in Wien, nun folgen weitere zwanzig.

Mit den Fahrradstraßen entstehen durchgängige Verbindungen in ganz Wien und werten bestehende Hauptradverbindung zukünftig stark auf.

Hier werden fahrradfreundliche Straßen und Fahrradstraßen eingerichtet:

2.,Castellezgasse-Scherzergasse

3.,Helmut-Qualtinger-Gasse / Maria-Jacobi-Gasse

3.,Henneberggasse

3.,Hauessermannweg

3.,Markhofgasse

3.,Fasanplatz/Joseph-Schmidt-Platz

6.,Mollardgasse von Eisvogelgasse bis Grabnergasse

9.,Borschkegasse von Währinger Gürtel bis Lazarettgasse

9.,Boltzmanngasse von Währinger Straße bis Alserbachstraße

9.,Boltzmanngasse von Alserbachstraße bis ONr. 18

9.,Währinger Gürtel Nebenfahrbahn ggü AKH

10., Ettenreichgasse zwischen Dieselgasse und Troststraße

11., Am Kanal von ONr. 15 bis ONr. 25

11., Am Kanal von Geystraße bis Lorystraße

11., Am Kanal von Geiselbergstraße bis Zehetbauergasse

13., 14.,  Hofjägergasse von Mühlbergstraße bis ONr.8

14., Goldschlagstraße von Ameisgasse bis Amortgasse

14., Bahnstraße zwischen Hamerlinggasse und ONr. 2

14.,15., Goldschlagstraße von Amortgasse bis Sturzgasse

19., Döblinger Gürtel von ONr. 2 bis ONr. 10

22., Alte Straße

39 Kommentare

Valerie sagte am 12.05.2020, 09:14:
Gratuliere zu den Maßnahmen! Warum ist nichts im 5ten Bezirk geplant? Mit der Erneuerung der Reinprechtsdorferstr. und in Hinblick auf die neue Siedlung am Wienerberg wäre es doch der richtige Zeitpunkt auch dort in eine etwas radfreundlichere Infrastruktur zu investieren.
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Martin Kalchgruber sagte am 12.05.2020, 20:56:
Insbesondere hoffe ich auf einen durchgehenden Radweg entlang der Triesterstraße. Besonders alternativlos ist derzeit der Streckenabschnitt zwischen Matzleinsdorferplatz und KFJ-Spital. Ich hoffe, dass dies im Anschluss an die U-Bahn Bauarbeiten beim Matzleinsdorferplatz umgesetzt wird.
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Dominik Seitz sagte am 21.05.2020, 12:15:
+1 Der Abschnitt zwischen Matzleinsdorferplatz und dem Anfang der Triester Straße ist momentan schrecklich. Stadtauswärts ist immerhin beim Obi schon ein Radweg, dann allerdings hört er auf und erst bei den Wohnungen fängt einer wieder an. Stadteinwärts gibt es gar keinen Radweg. Hinzu kommt die schlechte öffentliche Anbindung dieses Bereichs (nur der 1er fährt hier stadteinwärts). Kein Wunder, dass dann viele Personen mit dem Auto fahren. Eine Verbesserung dieser Situation hätte imho einen großen Effekt, dass mehr Leute auf das Rad umsteigen würden.
Christina Pantucek-Eisenbacher sagte am 12.05.2020, 09:22:
Tolle Projekte! Aber warum wir immer auf den 21. Bezirk vergessen??? Hier ist immer noch keine lebbare u sichere Verbindung zw Stammersdorf/ Jedlersdorf/ Jedlesee und Spitz/ Floridsdorfer Markt u Franz Jonas Platz geschaffen worden. Ganz zu schweigen von Querverbindungen zum 22. ( Das betrifft leider auch den Öffentlichen Verkehr) Liebe Grüße Christina
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Stefan Reininger sagte am 12.05.2020, 12:28:
👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻
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Wolfgang Parnigoni sagte am 17.05.2020, 12:06:
In Floridsdorf regiert leider ausschließlich die Sicht durch die Windschutzscheibe. Der Bezirksvorsteher verhinderte ganz konkret den bereits fertig geplanten und finanzierten Radweg in der inneren Brünnerstraße von Am Spitz bis zur Katsushikastraße (B3) aus parteitaktischen Gründen! Dieser Radweg hätte heuer bereits eröffnet werden können!!
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Peter Wolf sagte am 12.05.2020, 10:55:
leider ist die Mayredergasse vom Radweg Breitenleer Straße zur Mayreder Brücke (Aspern - Nord) noch immer mit einem allgemeinen Fahrverbot beschildert. Dass kann es doch wirklich nicht sein, die allerbeste Verbindung zwischen Breitenleer Straße und Seestadt nicht als Radweg auszuzeichnen. Man macht sich jedesmal strafbar, wenn man die Mayredergasse ab der Breitenleer Straße befährt.
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Richard Stawa sagte am 12.05.2020, 11:13:
Sehr traurig sieht der Stillstand des Ausbaus der Radinfrastruktur in Floridsdorf aus, der zentrale Bereich (Bahnhof/Spitz/Prager- und Brünnerstraße) erfodert nach wie vor sehr viel Mut, will man dort mit dem Rad fahren. Im 22. Bezirk ist es nicht viel besser, aber immerhin dürfte die Wagramer Straße nun langsam in den Fokus rücken.
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me sagte am 12.05.2020, 11:54:
Floridsdorf hat man also schon aufgegeben?
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Veronika Wirth sagte am 12.05.2020, 12:56:
Ein Fahrradstreifen, der eigentlich ein MZS ist,ungeschützt bei Kfz-verkehr Tempo50km/h (Wattgasse,bzwPossingerg.) ist keine adäquate sichere Radinfrastruktur.
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Ardjan sagte am 12.05.2020, 13:46:
Was zu erwarten war. Viele sinnlose Sachen. Im 10. (wo ich mich etwas auskenne) nur 2 Projekte: * Der Nebenfahrbahn an der Laxenburger Straße, der wo die Autos fahren die den Stau auf der Hauptfahrbahn ausweichen, wird zur RgE... * Der Parkplatz Ettenreichgasse bei der Schule wird zur Fahrradstraße. Mutig wäre gewesen der Columbusgasse an zu gehen, oder der Querverbindung Rotenturmgasse...
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Frieda Müller sagte am 12.05.2020, 15:34:
Jo eh. Es passiert eh was. Nur halt echt wenig und echt ambitionslos. Schade. Der 10. Bezirk hat die meisten ungeöffneten Einbahnen Wiens, fast 70 km (!). Im Bauprogramm ist gerade einmal eine 400 m (!) Strecke zur Öffnung vorgesehen. Und noch eine Fahrradstraße. Länge: nicht einmal 200 m (!). Fazit für den bevölkerungsreichsten Bezirk gerade einmal 600 m Fahrradinfrastruktur! Nicht mal ein Fahrradweg. Das ist extrem ambitionslos und visionslos. Wo bleiben Lückenschlüsse wie die Herndlgasse im 10.? Wo bleibt eine Ost-West-Verbindung im 10. über die Davidgasse? Wann kommen Fahrradwege auf der Troststraße, Inzersdorfer Straße? Was ist mit den restlichen 69 km ungeöffneten Einbahnen? Wann kommt eine Fahrradstraße auf der Rotenhofgasse? Durch die Fernkorngasse? Nichts, nichts und wieder nichts. Ich bin echt enttäuscht.
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Silvia Köllner sagte am 12.05.2020, 17:08:
Auch auf den 12. Bezirk wird gerne vergessen. Die Aßmayergasse wäre doch sehr breit, da müsste sich ein Radweg ausgehen. Hier hetzen die Autos nämlich mit weit mehr als 50km durch. Das Kopfsteinpflaster und die Schienen machen das Ausweichen auch nicht gerade einfach...
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Karin Küblböck sagte am 12.05.2020, 17:21:
Der 20. Bezirk ist leider auch ein Stiefkind was Radinfrastruktur betrifft, da werden eher Verbotsschilder aufgestellt statt Radfahrrouten geschaffen und dasRadfahren erleichtert. Bitte auch auch hier diese guten Initiativen implementieren, die Bezirksvertretung scheint hier dem Autofahren inkl. Parkplätzen die alleinige Priorität einzuräumen.
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Ursula Nöhrer sagte am 12.05.2020, 17:59:
Niedlich, im 11. Bezirk wird lediglich dort herumgedoktert, wo's eh schon einen funktionierenden Radweg gibt. Der Rest ist Schweigen......
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Stefan Mackovik sagte am 12.05.2020, 18:44:
Angesichts des Ziels, den Radverkehr in ganz Österreich massiv auszubauen und damit Klimaziele zu erreichen viel zu wenig. So wird des nix.
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Terry Hlawna sagte am 12.05.2020, 22:09:
Die Ankündigungen sind erfreulich, besser als nichts, alles leider halt langsam und schleppend ... Was schade ist, dass immer noch nicht "groß" gedacht wird, was den Radverkehr in Wien betrifft. Wir brauchen echte Hauptverbindungen kreuz und quer, radial und tangential durch die ganze Stadt. Für meinen Wohnbezirk Alsergrund würde ich mir ein attraktive Verbindung vom Gürtel zum Ring (Währinger Radstraße) und parallel zum Gürtel (Sobieski/Wilhelm Exnerg.) wünschen. Das wäre dann schon was Ordentliches!
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Jutta Matysek sagte am 13.05.2020, 00:02:
Eine gute Sache! Aber wieviel mehr neue Radwege und sonstige Radfahrverbesserungen wären in Wien noch möglich, wenn Wien den Bau der Autobahn "Stadtstrasse Aspern" aus seinem Bauprogramm streichen würde?
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Paolo Ferrara sagte am 13.05.2020, 07:18:
In Summe ist das ganze 'Programm' nicht mehr als ein Ausdruck des Scheiterns. Wenn es eine gewisse Anzahl an Autobesitzern, an Radfahrern und an Fußgänger gibt, dann wäre es mehr als gerecht, den öffentlichen Raum anteilsmäßig zur Verfügung zu stellen. Schließlich zahlen alle die selbe Steuer.
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Werner Kreuzer sagte am 13.05.2020, 07:47:
Eine Radverbindung vom Donaukanal in Albern bis zur Schwechat ist angesichts des dortigen LKW Verkehrs eine notwendige und tolle Sache. Hilfreich ist sicherlich, dass auf der Höhe Warnekestrasse seit Jahren bereits ein ca. 100m langer Radweg besteht und wenn man diesen benutzt dieser im nirgendwo endet. Der Rückkehr auf die vor allem vom Schwerverkehr genutzte Straße ist eine echte Herausforderung.
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Günter kranzl sagte am 13.05.2020, 08:49:
Traurig! Im 21 bez. Gibt es kein einziges Projekt. Z.b die schwaogergasse gegen die einbahn öffnen und am spitz ordentlich einbinden. Z.b der Radweg sinawastingasse mündet in die pragerstr. Diese mumss in zwei Etappen mit langen Wartezeiten überqert werden. Geht auch anders. Wie? Das sage ich nicht, weil dort fahre ich immer schwarz.😉😉
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Jan Killian sagte am 13.05.2020, 10:28:
Für alle die jetzt enttäuscht sind, dass in ihrem Bezirk so wenig weitergeht - überlegt mal welche Partei den BzVst stellt? Radwege sind leider Bezirkskompetenz und besonders manche Bezirksvorsteher der SPÖ (speziell 20.!!) sind noch immer autofixiert und rückschrittlich. Wienwahl kommt bald..
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Cornelia R. sagte am 13.05.2020, 10:32:
Aufgepinselte Radstreifen ohne physische Trennung zum KFZ Verkehr als "Bauprojekt" zu bezeichnen finde ich mutig. Ich wünsche mir mehr echte Fahrradstraßen und physisch von Verkehr getrennte Radwege!
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Daniela Dorner-Kleisny sagte am 13.05.2020, 11:01:
Wichtig erscheinen mir gesicherte Fahrradstreifen vor allem auf Strecken, wo sich auch Straßenbahngleise befinden. Gerade unlängst hatte ich einen schweren Radunfall: auf dem Weg zum Friedhof St. Marx über die Leberstraße Stadt-einwärts kann man bei beschleunigten Autoverkehr kaum den Gleisen ausweichen und sie überqueren. Man gerät schnell in eine lebensgefährliche Situation.
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Manfred Petrovic sagte am 13.05.2020, 15:08:
Wie erwartet/befürchtet. Die Hälfte der Maßnahmen sind für die Statistik aber sonst zu kübeln. Wann werden denn eigentlich bestehende Radwege auf ihre Funktions- und Leistungsfähigkeit evaluiert und ggf. verbessert? Das Thema Radhighway oder zumindest halbwegs sinnvolle zusammenhängende leistungsfähige Radwege quer durch Wien scheint die Verantwortlichen auch nicht zu interessieren. Dass in den Außenbezirken viele ins Auto steigen, statt sich mit der lausigen Rad- und Öffiinfrastruktur herum zu ärgern, ist auch noch niemandem aufgefallen.
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M. Domes sagte am 13.05.2020, 17:05:
Radfahrwege sind an den richtigen Stellen eine gute Sache, wenn das Verkehrsverhalten der Radler genau so streng überwacht wird, wie das der Autofahrer. Ein wichtiges Kriterium, das noch nie angesprochen wurde, ist leider das Verhalten der Radfahrer selbst. Man sieht das auch am Ringradweg, wo sie oft die Ampeln nicht beachten, in einem Tempo dahin bolzen, dass sie kaum die Kurven bekommen, bzw. sich beim Ausweichen gegenseitig gefährden, etc. Das ärgert oft genug auch die korrekt fahrenden Radler. 🤨😐🤗🤗
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jemand sagte am 13.05.2020, 20:27:
Wie schauts denn mit der seit langem diskutierten Verbesserung der Situation in der Argentinierstraße aus?
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Kathrin Ivancsits sagte am 14.05.2020, 13:04:
Mit der Aufhebung der Radweg-Benützungspflicht wurde in der Argentinierstraße ja bereits ein Schritt zur Verbesserung gesetzt. Weiteres wird diskutiert.
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Kurt Enenkel sagte am 14.05.2020, 19:19:
1030, Fahrradstraße Helmut-Qualtinger-Gasse / Maria-Jacobi-Gasse: Niedlich, eine Fahrradstraße auf dem praktisch verkehrsfreien Schlachthofareal. Zur Entspannung, wenn man den Mehrzwangstreifen Landstraßer Hauptstraße überstanden hat, wo man auf 1,20 - 1,50 vom Bus in die Schrägparker passiert wird. Das ist Radwegkilometer - Augenauswischen vom Dreistesten, man passt einfach den rechtlichen an den de-facto - Status an, anstatt die Bedingungen zu verbessern (z. B. durch Entfernen des Mehrzwangstreifens in La'Haupt und Viehmarktgasse). Für wie blöd meint man eigentlich uns halten zu dürfen?
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Danny sagte am 29.05.2020, 15:29:
Ein Mehrzweckstreifen hat, wie der Name schon sagt, mehrere Zwecke. Der wichtigste Zweck ist jener, die Radler auf den Platzbedarf aufgehender Autotüren aufmerksam zu machen, sodass man diesen Bereich freihält. Aus diesem Grund fahre ich in der Regel auf der Fahrbahn links des Mehrzweckstreifens, damit bin ich vor dem Autotüren geschützt.
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R.Winkler sagte am 25.05.2020, 09:13:
Der 20. Bezirk hinkt leider hinterher. Toll wäre eine Fahrradstraße vom Gaußplatz Richtung Norden bis zum Spittelauer Steg, oder zumindest von der Wallensteinstraße bis Spittelauer Steg!
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Andrea Höller sagte am 29.05.2020, 14:46:
Die Obere Alte Donau ist schon längst als Fahrradstraße überfällig. Wann bekommen die Radfahrer endlich mehr Platz? Man sollte sich an anderen Großstädten ein Beispiel nehmen. Wegen bequemer Blockierer von alten Fraktionen hinkt Wien noch ziemlich hinterher. Aber die Wien-Wahl kommt ja bald ;-)
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Christine sagte am 03.06.2020, 11:33:
Wann wird es einen sicheren Fahrradweg auf der Breitenleerstraße zwischen A23 (Gewerbepark, Höhe Zwerchäckerweg) und U1 Kagraner Platz geben? Diese Strecke ist zu den Stoßzeiten mit dem Auto und dem teilweise nur alle 10 Minuten verkehrenden Bus nur sehr mühsam zu bewältigen. Das Fahrrad wäre für viele Menschen aus Hirschstetten und Breitenlee die perfekte Alternative. Der Fahrradweg an der Breitenleerstraße führt wunderbar von Neuessling bis zur A23; danach muss man schon ziemlich mutig sein, neben den Autos die fehlenden 1,5 km zu radeln; mit Kindern unterwegs ist diese Strecke gänzlich unmöglich zu befahren (man kann hier nicht einmal auf einen Gehweg ausweichen; was ja auch nicht erlaubt wäre) ... momentan werden an dieser Strecke zahlreiche neue Wohnungen gebaut, ich hoffe der Fahrradweg wurde in der Planung berücksichtigt. Schließlich wurde auf die Fahrradfahrer in Hirschstetten und Breitenlee auch beim Bau der neuen Straßenbahnbrücke über den Gewerbepark vergessen (hier hätte man die Fahrradfahrer verkehrsberuhigt und sicher über die Autobahn gebracht). Die Verlängerung des Fahrradweges entlang der Breitenleerstraße wäre eine wichtige Zubringerstrecke zur U-Bahn (U1) und somit eine wichtige umweltfreundliche und gesunde Verbindung im 22. Bezirk.
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B. sagte am 03.06.2020, 14:59:
Sinnvoll wäre es auch, lückenhafte Radverbindungen, die plötzlich enden und ein paar 100 Meter weiter weitergehen, zu schließen. Z.B. im 22.Bez. auf der Breitenleerstr. zw. Kagranerpl. und Ludwig-Reindl-Gasse bzw. in Gegenrichtung zw. Zwerchäckerweg und Kagranerplatz: Ein durchgehender Fahrradweg wäre hier eine gute Alternative zum Auto, um in den Gewerbepark bzw. ins Donauzentrum, zum Motorikpark oder Indoorspielplatz oder aber zur U1 zu gelangen und könnte dazu beitragen, die vom Individualverkehr stark befahrene Breitenleerstraße zu entlasten.
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M.Christine sagte am 12.06.2020, 11:00:
Plötzlich endende Radwege (auch gegen die Fahrtrichtung) gibt es auch in Wien 10., Palisagasse Kreuzung Burgendlandgasse, dort endet der Radweg nach ca. 20m. Es gibt zwar das Hinweisschild wieviele Meter es bis zum nächsten Radweg sind, aber das Rad kannst dann nur schieben!! Sehr seltsam gelöst!!
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Martin Müller sagte am 09.06.2020, 22:57:
Ich würde mir wünschen, die Alserstraße beim Landesgericht stadteinwärts mal fahrradtauglich zu bekommen. Momentan wird man von hinten ziemlich gejagt. An die Sperrlinie der Straßenbahn hält sich kein Auto und folglich fahren alle viel zu schnell
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Christine Maurer sagte am 12.06.2020, 10:50:
Mich würde interessieren, ob eine Zählstelle am POP-UP Radweg Roßauer Lände-Türkenstraße vorhanden ist? Wäre interessant von wie vielen Radfahrern dieser (hoffentlich wirklich nur vorübergehende) Radweg genützt wird? Vorallem da ja in Berggasse ein Radweg besteht!!!!
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Maurer Christine sagte am 12.06.2020, 10:55:
Wird eigentlich an dem Problem "Überfrequentierung des Donaukanalrad- und Fußweges seit Corona" auch gearbeitet? Das Radfahren zw. Roßauer Brücke und Bereich Urania wird zur täglichen Herausforderung!! Offensichtlich haben viele Menschen diese Gegend als netten Treffpunkt (in und neben den Lokalen, stadteinwärts wie stadtauswärts) entdeckt. In diesem Bereich wäre eine Lösung äußerst dringend notwendig!!!! Vielen Dank!!
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Eva sagte am 03.09.2020, 13:47:
Ich hoffe das der Radweg Wagramer Straße nicht nur bis alte Donau sondern ohne schwierige Umfahrung beim Donauzentrum weiter bis Kagraner Platz erweitert und ausgebaut wird. Ohne viele Umwege und Ampelschaltungen - genauso gut könnte man beim Donaustädter Bad bis Richtung Rennbahnweg einen alternativ Radweg - Der Karlsplatz um den Teich herum - hier werden Radfahrer zwar geduldet aber es ist auch einen Herausforderung von der TU bis zur Argentinierstraße zu kommen. Noch dazu kommt das am Karlsplatz jeden Tag Unmengen an Scherben liegen - von Coronapartys am Teich vor der Karlskirche - nur das man dort Mülleimer dazu stellt wird sich nichts ändern - es müsste auch einmal gestraft werden und Alkohol verbot auf diesem Platz. und durch stetige Veranstaltungen kommt man auch schwer mit dem Fahrrad durch - Konzerte - bzw. Winterweihnachtsmarkt. genauso der Schwedenplatz und Donaukanal - hier gibt es im Sommer kein durch kommen mit dem Rad am Abend - tausende betrunkene - Partygäste....kein schönes Stadtbild. Und nach Urin stinkt es auch. Die Mariahilferstrasse war besser mit dem Fahrrad zu befahren bevor sie eine Begegnungszone wurde - nun kommt keiner mehr voran.
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