Reger Radverkehr an einem sonnigen Morgen in Wien.

16./17. Bezirk: Attraktive bezirksübergreifende Radverbindung

Entlang der Vorortelinie kann zukünftig vom 18. in der 14. Bezirk geradelt werden. Der Lückenschluss durch eine neue Radinfrastruktur im 16. und 17. Bezirk entsteht im Sommer und Herbst 2021.

In der Ottakringer Straße, von Paltaufgasse bis Weinheimergasse und von der Ottakringer Straße bis zur Thaliastraße werden bauliche Zweirichtungsradwege errichtet. In der Heigerleinstraße, von der Alszeile bis zur Arnethgasse – Weinheimergasse entsteht eine fahrradfreundliche Straße. Fahrradfreundliche Straßen sind Straßenzüge, die eine besonders hohe Qualität für den Radverkehr bieten.

Damit wird zukünftig eine Fahrt von Währing, über 16. und 17. Bezirk nach Penzing mit dem Rad über eine durchgängige Radroute möglich.

Die Anrainerinnen und Anrainer profitieren von zusätzlichen Radabstellanlagen, etwa bei der S-Bahn. Grünbeete, neu gepflanzte Bäume und neue Sitzmöbel erhöhen außerdem die Aufenthaltsqualität im Grätzl.

Weitere Projekte zum Radinfrastrukturausbau 2021 werden in Kürze von Mobilitätsstadträtin Ulli Sima präsentiert und sind dann selbstverständlich auch auf fahrradwien.at zu finden.

2 Kommentare

Kurt Enenkel sagte am 26.12.2021, 09:15:
Die Heigerleinstraße wurde durch die unterlassene Verhinderung motorisierten Durchzugsverkehrs ebenso auto- wie fahrradfreundlich. Ratet mal, wer gewinnt! Weinheimergasse - Heigerleinstraße - Seeböckgasse - Julius-Meinl-Gasse ist ein beliebter KFZ - Schleichweg (nur 1 Ampel zwischen Ottakringer und Hernalser Haupt!), der jetzt noch attraktiver gemacht wurde. Die Weinheimergasse ist gewissermaßen die Mausefalle der Strecke: * bergauf wird man von einem Rattenschwanz an Autos bedrängt, während man sich an den Schrägparkern auf der Kurveninnenseite vorbei quetscht, * bergab hat man diesen Rattenschwanz plötzlich vor sich, weil er besagten Schrägparkern ausweicht - auf die linke Seite. Als ich von der Planung erfuhr, dachte ich mir "Das können die doch unmöglich so bleiben lassen!" Sie ließen es so bleiben. Man hätte die Längsparkspur auflassen und einen 2,5m breiten Radweg errichten können - aber Parkplätze sind heilig in Ottakring...
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Georg Boeck sagte am 01.03.2022, 11:14:
... war ja gut gemeint, liebe Stadtverkehrsplaner, aber mit solchen "Radverbindungen" wird das Fahrradfahren nicht attraktiver, nur etwas erleichtert für die eh schon eingefleischten Radler. Baulich und auch vorfahrtstechnisch wurde kaum etwas verändert, vielmehr mit weißer Farbe ein paar Linien mehr auf die Straße gepinselt. Man könnte sagen, es wurde ein Fahrradschleichweg zwischen den Bezirken öffentlich gemacht, den man vorher nur mittels Navigationssoftware gefunden hat. Aber leider ist auch das nur sehr bedingt geglückt. Nur wer den Weg schon kennt oder gezielt danach sucht findet ihn. Meiner Frau musste ich ihn erst auf der App einprogrammieren, bis sie sich nicht mehr verfahren hat. An einigen Stellen ist man schon ganz schön mit Schauen beschäftigt, wo es denn nun tatsächlich weitergeht. Hier wäre eine noch bessere Beschilderung oder farbliche Kennzeichnung auf der Fahrbahn sinnvoll. Will man jedem gerecht werden, Auto und Rad, so wird man am Ende niemand gerecht! Etwas weniger Auto und etwas mehr Rad hätte mich erfreut. Diese "Radverbindung" ist leider kein Radweg, auf dem ich meine Kinder alleine radeln lasse. Zu gefährlich und teilweise zu unübersichtlich.
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