Reger Radverkehr an einem sonnigen Morgen in Wien.

Verbesserungen in der Radinfrastruktur

Wiens Radinfrastruktur verbessert sich stetig. Dazu tragen auch viele kleine Veränderungen bei, die den Alltag am Rad komfortabler gestalten. Wir beschreiben hier drei Beispiele aus dem letzten Monat.

Kinderspitalgasse

Die Kinderspitalgasse wurde stadtauswärts für das Radfahren gegen die Einbahn geöffnet. Die direkte Fahrt bis zum Gürtelradweg ist nun möglich. Der Umweg über den Zimmermannplatz ist jetzt nicht mehr notwendig.

 kinderspital

 Fahrradpiktogramme in der Rötzergasse und im Sonnwendviertel

Auf der Rötzergasse und im Sonnwendviertel wurden großflächige Fahrradpiktogramme markiert. Dadurch sollen Sicherheit und Komfort für Radfahrerinnen und Radfahrer verbessert werden. Kfz-Lenkende werden darauf hingewiesen, auf Radlerinnen und Radler Rücksicht zu nehmen. [Studie Piktogramme MA46]

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Foto: Facebook (Hektor Rottweiler)

Gürtelradweg

Der Gürtel als stark befahrende Straße stellt für Radfahrerinnen und Radfahrer eine Barriere dar. Das Queren setzt sie oft einer Gefahr aus. Im Bereich Goldschlagstraße wurde jetzt eine Möglichkeit geschaffen, den Gürtel mit dem Rad besser passieren zu können. Der Anschluss an die Radroute in der Seidengasse ist nun gegeben.

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10 Kommentare

Rudi Dalik sagte am 03.11.2015, 15:13:
Die Verbesserungen sind oft gut gemeint, aber das ist eigentlich das Gegenteil von wirklich gut! Meiner Meinung nach muss es viel mehr baulich gesicherte und getrennte Radwege geben. Dort wo kein Platz ist muss auf das Auto verzichtet werden. Bestes Beispiel die Wiener Innenstadt. Dort darf es in Zukunft keine Autos mehr geben. Nur mehr mit ganz spezieller Ausnahmegenehmigung. Alles andere raus aus der Stadt. Die Autos gehören ins Land des Josef Pröll.
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Manuela sagte am 13.11.2015, 15:08:
Ganz genau, das Problem ist ja altbekannt. ÖVP und SPÖ können schon seit jahrzenten nicht miteinander, klammern sich aber immer fest zusammen weil sie Angst vor dem Wähler haben... und so kann man auch ganz gut erklären, warum es noch immer keine U-Bahn nach Niederösterreich gibt und damit den extremen Pendelverkehr aus dem Wiender Umland einzudämmen. Ziemlich dämliche Politiker, aber das ist Österreich, warum etwas zielstrebig lösen wenn man jahrzentelang darum herum reden kann und die Leute verschaukelt.. weil es angeblich nicht umsetzbar ist... alles Blödsinn, sage ich Ihnen!
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Walter sagte am 24.11.2015, 16:26:
was mich am Meisten ärgert, es ist immer das Gleiche. Man pinselt etwas Farbe auf die Strasse- nach jahrzehntelanger Verzögerung- weil auch der drittklassigste Bezirkspolitiker noch seinen Extra- Senf dazugeben muss... und dann posaunt man es als den großen Wurf raus. Viel wichtiger wäre eine zielorientierte und engagierte Vorgehensweise um den Autoverkehr drastisch zu reduzieren. 1.) Keine Autos im ersten Bezirk 2.) Ringstrasse autofrei 3.) Parkpickerl Zone in ganz Wien mit einer Gebühr pro Auto von Mindestens 1000 Euro im Jahr Aber das sind die Politiker zu feige und naiv. Man kann Autofahrer nur erziehen über die Geldbörse. Nur reden und moralische erziehungsmasnahmen helfen nix, hat sich ja schon in der Vergangenheit gezeigt.
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Franz Miksch sagte am 01.04.2016, 13:05:
Man kann es auch übertreiben!!!
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Klaudia sagte am 26.11.2015, 11:57:
Ich habe viele positive Änderungen auf meinen Radrouten bemerkt - vielen Dank dafür!
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Christian Liebich sagte am 30.11.2015, 15:54:
Keine Autos in der Stadt, das sage ich! Man hat auf einmal Platz zum leben, keinen Autogestank und Verkehrslärm und dann bracuht es auch nimmer diese komischen Radmalereien auf den (Auto-) Strassen und man traut sich auch als Radfahrer die Strasse zu benutzen, wenn man keine Angst haben muss ständig von irgendwelchen aggressiven Mördern niedergefahren zu werden.
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Gustav Ellmayer sagte am 07.12.2015, 14:22:
Stimmt, ich denke auch dass Autofahrer Mörder sind. Da geben ich ihnen völlig Recht. Wenn diese Wahnsinnigen einen nicht direkt niederfahren, dann indirekt durch Abgase und schädlichen Lärm... was schwer nachzuweisen, aber auf jeden Fall zutreffend ist!
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Christian Urbanek sagte am 26.02.2016, 14:11:
JA, da stimme ich Ihnen voll und ganz zu, Herr Ellmayer! Autofahrer sind Mörder, den durch die kontinuierliche Abgas und Lärmbelastung ist es sogar erwiesen, dass die Lebensqualität und damit die Lebenserwartung der gesamten Gemeinschaft sinkt! Daher muss es unbedingt höhere Autobezogene Steuern geben, um hier eine gewissen Kompensationsleistung der Autofahrer zu erwirken. Aber das größte Problem ist die Politik, die immer alles allen Recht machen will, das wird hier nicht funktioniere. Als ersten Schritt würde ich jegliche Autobezogene Pendlerpauschale streichen, das Geld sollte viel besser in den öffentlichen Verkehr investiert warden. Aber die Politiker sind zu dumm und feige...
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Franz Miksch sagte am 01.04.2016, 15:32:
"Die Autofahrer" als Mörder zu bezeichnen kann nur einem kranken Hirn einfallen. Rücksichtslose gibt es in jeder Gruppe von Verkehrsteilnehmern aber die sind nicht die Regel. Ich selbst bin Fußgeher, Radfahrer, Motorrollerfahrer und Autofahrer - wenn jeder auf den anderen Rücksicht nimmt könnten wir gut miteinander auskommen. Natürlich ist die Pendler-pauschale unsinnig und das Autofahren zu verteuern ist, am ersten Blick, verlockend aber treffen tun solche Massnahmen den "kleinen Mann" , dem "Porsche" Fahrer ist es wahrscheinlich egal. Sinnvolle Massnahmen gibt es aber sicher (Garagen am Stadtrand, Parkpickerl in allen Bezirken, .......
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Gregor Markow sagte am 14.09.2016, 12:25:
Abgesehen von "Das sind Mörder"-Kommentaren, die schlichtweg nur als dämlich zu bezeichnen sind (Extremismus ist, egal aus welcher Richtung, einfach nur Sche.....) - die Riesen-Fahrradpiktogramme in der Rötzergasse sind kontraproduktiv: 1) AutofahrerINNen fragen sich, was die sollen, da sie hierzulande völlig unüblich sind; selbst bei Nachfragen bei dem direkt daneben gelegenen Polizeiwachzimmer stößt man auf Ratlosigkeit und das 9 Monate nach Anbringung (über deren Verursacher die Polizei auch nicht Bescheid wusste bzw. auch sagte, dass nicht einmal die MA46 ihnen sagen konnte, woher die Piktos stammen! 2) Hier liegt wieder einmal ein typisches Beispiel für die Unfähigkeit der meisten Menschen vor, wissenschaftliche Studien zu lesen - oder sie nach eigenem Gutdünken zur besseren Argumentierbarkeit einfach umzudeuteln: In der zitierten Knoflacherstudie der MA46 sind Riesenpiktogramme nicht einmal erwähnt, sondern es wird ganz dezidiert (u.a.) darauf hingewiesen, dass einfaches Importieren von Symbolen etc. (zB aus den USA) abzulehnen und vielmehr auf Ortsübliches zurückzugreifen ist. Als da wären die sattsam bekannten Piktogramme mit Trennlinien, kleinen Fahrrädern und in Fahrtrichtung dahinter oder daneben angebrachter Richtungspfeile. Die könnten dann tasächlich das bringen, was in der Studie auch untersucht worden ist - weil man weiß, was sie bedeuten. 3) Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch der/die gemeine RadfahrerIN keine Ahnung hat, was diese Riesendinger bedeuten sollen. Insgesamt haben diese Riesenpiktogrramme, die nur ganz vereinzelt in Wien anzutreffen sind, höchstens zur Verwirrung und damit Verunsicherung beigetragen, also wahrscheinlich genau den gegenteiligen Effekt bewirkt. Soll man jetzt vielleicht flächendeckend die Straßen mit Radeln, PKW, LKW, Tretrollern (ja, auch die sieht man auf den Verkehrsstraßen!), MA-48ern und (in Wien zumindest) Fiakern bemalen, dass man "sich der anderen Verkehrsteilnehmer bewusst ist und daher Rücksicht nimmt"? Führerschein (auch für Roller-, RadlfahrerINNEN und FussgängerINNEN) wär' gut, da lernt man nämlich unter anderem, wer sich noch so alles auf unseren Verkehrswegen herumtummelt. Und dass man gegenseitig Rücksicht zu nehmen HAT, nicht nur kann.
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