Reger Radverkehr an einem sonnigen Morgen in Wien.

Modal Split 2015: Aktive Mobilität auf dem Vormarsch

Die Erhebung der Verkehrsmittelwahl für das Jahr 2015 zeigt: es wurde in Wien mehr zu Fuß gegangen und weniger mit Auto oder Motorrad gefahren. Das Jahr-des-Zu-Fuß-Gehens, die verkehrsberuhigte Mariahilferstraße und die umgestaltete Meidlinger Hauptstraße erweisen sich damit als erfolgreiche Maßnahmen.

27 Prozent ihrer Wege legten die Wienerinnen und Wiener im Jahr 2015 zu Fuß zurück, ein Anstieg um einen Prozentpunkt im Vergleich zum Jahr davor. Das international hohe Niveau des Fußverkehrs in Wien konnte somit wieder gesteigert werden.
„Die Mobilitätsagentur und die Stadt Wien haben in den vergangenen Jahren verstärkt in die nachhaltigste aller Mobilitätsformen investiert. Nun zeigen diese Bemühungen Erfolg“, so Petra Jens, Beauftragte für Fußverkehr. Mehr: Jahr des Zu-Fuß-Gehens

Immer mehr Wienerinnen und Wiener lassen das Auto stehen
Das hohe Niveau beim Öffentlichen Verkehr konnte mit 39 Prozent Öffi-Anteil gehalten werden. Der Radverkehrsanteil von sieben Prozent blieb ebenfalls konstant. Schon aus den Ergebnissen der Zählstellen im Jahr 2015 war dieses Ergebnis absehbar.

Der Anteil der mit dem Pkw oder Motorrad zurück gelegten Wege, gemessen an allen Wegen der Wienrinnen und Wiener, ist zurückgegangen. Trotz niedriger Spritpreise ist der motorisierte Individualverkehr in diesem Jahr erneut gesunken.

modal split 2014-2015

Der Schlüssel für eine nachhaltige Stadtentwicklung ist der massive Ausbau der umweltfreundlichen Mobilität
Die Entwicklung zeigt einen Trend hin zur aktiven, umweltfreundlichen Mobilität. Um den Anteil des Fuß- und Radverkehrs in den kommenden Jahren weiter zu heben ist eine laufende, konsequente Arbeit in der Kommunikation und der Bewusstseinsbildung nötig. Wesentlich sind größere Schritte beim Ausbau der Infrastruktur, z.B. durch weitere Flaniermeilen und Begegnungszonen und die Erweiterung des Radwegenetzes.

Kombi Rad Fuß. Foto: Stephan Doleschal

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