Wien wird noch mal eisig – Tipps zum Weiterradeln

In den nächsten Tagen soll es in Wien Minusgrade im zweistelligen Bereich geben. Da heißt es: warm anziehen. Dann gibt es auch kaum mehr Gründe dafür, das Rad stehen zu lassen. Hier ein paar Tipps:

Dass in Wien die Temperatur weit unter den Gefrierpunkt sinkt, ist nicht so selten. Dass es Anfang März passiert, schon eher. Prognosen, wie kalt es nun in jedem Grätzl wirklich wird, sind nicht ganz leicht. Hier können Sie sich schlau machen: Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik

Modisch wie eine Zwiebel

Es gibt wohl so viele Tricks und Ideen, sich warm zu halten, wie es Radfahrende im Winter gibt. Sinnvoll ist vor allem das so genannte Zwiebelprinzip. Also lieber mehrere dünne Schichten Kleidung anziehen, als wenige warme. Bei Temperaturen jenseits der Minus 10 Grad können es aber natürlich auch mehrere dickere Lagen Stoff sein.

Da ich selbst leicht kalte Hände bekomme, greife ich beim Radfahren im strengen Winter zu den Handschuhen, die ich sonst nur im Schiurlaube verwende. Die halten die Finger ausreichend warm. Auch eine lange Unterhose – nicht das modischste Kleidungsstück der Welt, hilft, kalte Knie und Oberschenkel zu vermeiden.

Ich bleibe der Grundregel treu: Wenn mir beim langsamen Gehen oder Stehen leicht kalt wäre, ist es fürs Radeln die richige Bekleindung.

Sonne tanken auch bei minus 10 Grad

Für gesunde Menschen ist es kein Problem, auch bei minus 10 Grad oder weniger radzufahren. Es gibt sogar Vorteile. Meist scheint die Sonne bei eisigen Temperaturen, und die Sonne steht Ende Februar schon etwas höher. Das regt die Vitamin D-Produktion im Körper an. Auch der Wechsel von kalter und warmer Luft stärkt das Immunsystem. Durch die meist trockene Luft bei Kälte benötigt der Körper etwas mehr Flüssigkeit. Mit einem zweiten Glas Wasser zum Morgenkaffee im Büro kann man das gut ausgleichen.

Radwege gut geräumt

Wiens Radverbindungen und Straßen werden von den Mitarbeitenden der MA 48 auch bei eisigen Temperaturen betreut und sind meist in gut befahrbarem Zustand. Danke dafür.

Wer sich eingehender mit dem Thema Radfahren im Winter beschäftigen möchte, dem möchte ich die Winter Cycling Federation ans Herz leben. Dort tauschen sich Menschen aus Russland, Kanada oder Finnland aus: wo die Winter-Temperaturen durchschnittlich bei 30 Grad unter Null liegen. Deutlich kälter geht natürlich auch.

Welche Tipps zum Radeln bei Eiseskälte gibt es noch? Wir freuen uns über Tipps in den Kommentaren.

2 Kommentare

Richard Horn sagte am 27.02.2018, 10:55:
Was vielleicht nicht jedem gefällt, ist bei eisigen Temperaturen auf die Kette zu urinieren. Funktioniert gut, ist aber nur als Notmaßnahme kurzfristig gedacht.
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Wolfi sagte am 02.03.2018, 20:14:
Wenn Eis und Schnee liegen, ist die Gefahr eines Sturzes groß. Die niedrigen Temperaturen stören mich nicht.
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