Radfahrer radelt entlang des Radwegs am Schottenring. Im Hintergrund sieht man die Votivkirche.

Mehr Bewegung, endlich abnehmen, gesünder leben – zwischen Weihnachten und Neujahr setzen sich viele von uns Ziele fürs neue Jahr. Die gute Nachricht: Mehr Bewegung lässt sich durch Radfahren und Zu-Fuß-Gehen einfach in den Alltag einbauen. Feuerwerk, Sekt, Donauwalzer und da sind sie wieder: Die guten Vorsätze fürs neue Jahr. Besonders beliebt unter den Österreicherinnen und Österreichern ist es sich zum Jahreswechsel vorzunehmen, mehr Bewegung zu machen. Laut Neujahrsumfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts IMAS haben sich unter den befragten Österreicherinnen und Österreichern mit Neujahrsvorsätzen 44 % vorgenommen, sich mehr zu bewegen.

Spätestens wenn der stressige Alltag wieder losgeht sind die Vorsätze oft vergessen. Oder es fällt immer schwerer, diese auch umzusetzen. Doch das muss nicht so sein. Denn besonders bei den Vorsätzen mehr Bewegung, gesünder leben und ja – auch abnehmen – kommt die tägliche Mobilität ins Spiel.

Bewegung ganz einfach in den Alltag integrieren

Bewegung muss nicht ausschließlich Schwitzen im Fitnesscenter oder im wöchentlichen Gymnastikkurs bedeuten. Sie lässt sich einfacher in den Alltag integrieren als man denkt. Radfahren und Zu-Fuß-Gehen sind dafür eine gute Möglichkeit.

Sich realistische Ziele setzen

Psychologinnen und Psychologen raten, sich realistische Ziele zu setzen, wenn es darum geht, Neujahrsvorsätze motiviert umzusetzen. Sonntags spazieren gehen oder einen Ausflug mit dem Rad machen, Stiegen steigen, statt mit dem Lift fahren, zum Einkaufen öfter gehen oder mit dem Rad fahren, zwei Mal in der Woche mit dem Rad ins Büro fahren.   … das klingt schon leichter umzusetzen, als jeden Abend joggen gehen.

Sich realistische Bewegungsziele zu setzen empfiehlt auch Sportwissenschaftler Erich Müller im Interview mit der Tageszeitung Standard: “Wenn ich jemanden mit zu hoher Intensität dreimal pro Woche auf den Fahrrad-Ergometer setze, bleiben nur ganz wenige dabei. Aber wichtig wäre ja, dass man das Training bis zum Lebensende durchhält.”

Corona-Pandemie: Aus ärztlicher Sicht sollten gerade jetzt notwendige Wege verstärkt mit dem Fahrrad und zu Fuß zurückgelegt werden.

Sie arbeiten im Homeoffice oder merken, dass Sie sich aufgrund des Lock-Downs noch weniger bewegen als sonst? So geht es derzeit vielen. Fachleute raten gerade jetzt, darauf zu achten sich ausreichend zu bewegen.

Denn Radfahren und zu Fuß gehen können noch mehr, als das Immunsystem zu stärken. Bewegung ist auch für das psychische Wohlbefinden sehr wichtig. Umweltmediziner Hans-Peter Hutter bestätigt: „Aus ärztlicher Sicht sollten gerade jetzt notwendige Wege verstärkt mit dem Fahrrad und zu Fuß zurückgelegt werden. Diese Alltagsbewegung an der frischen Luft ist angesichts der längeren, bewegungsarmen Zeit zuhause noch wichtiger als sonst.“

Gemeinsam machts mehr Spaß

Noch ein ExpertInnen-Tipp: Suchen Sie sich jemanden mit dem gleichen Vorsatz und machen Sie gemeinsam mehr Bewegung. Zusammen eine Stadtwanderung oder eine Radtour oder ein gemeinsamer Weg ins Büro zu Fuß oder mit dem Rad. Gemeinsam macht es oft mehr Spaß und man kann sich gegenseitig motivieren.

Wer Inpiration für einen Ausflug mit dem Fahrrad sucht, findet hier eine Sammlung mit abwechslungsreichen Radtouren.

Was gibt es in der kalten Jahreszeit zu beachten? Auch im Winter muss man keine Spezielle Ausrüstung zum Radfahren kaufen. Normale Winterkleidung ist vollkommen ausreichen. Natürlich gilt es, wie immer, darauf zu achten, dass das Fahrrad richtig ausgestattet ist. Wir haben für euch ein paar Tipps zusammengestellt, damit ihr auch bei Minusgraden mit einem guten Gefühl in den Sattel steigt: Tipps zum Radfahren im Winter

Radfahrer auf dem Radweg Linke Wienzeile vor der Sezession.

Also, los geht’s: Eine kleine Besorgung ums Eck, eine Spazierfahrt in der Freizeit oder der tägliche Weg zur Arbeit mit dem Rad. Und damit haben Sie nicht nur Ihren Neujahrsvorsatz erfüllt, sondern auch etwas für Ihre Gesundheit getan.

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