Mit dem Rad zum Bad(en)

Der Sommer ist nach einem – gefühlt endlosen – April in die Stadt zurückgekehrt. Wien gilt zunehmend als „Stadt am Wasser“. Wir schauen uns an, wie man Radfahren und kühle Badeerfrischung kombinieren kann.

Venedig gilt als DIE Stadt am Wasser. Wenige aber wissen, dass Wien viermal so viele Brücken hat wie die Lagunenstadt. Das bedeutet: Auch in Wien ist man schnell am Wasser. Und besonders gut und flexibel geht das natürlich mit dem Fahrrad.

Wiener Bäder mit dem Rad gut erreichbar

Wien hat mehr als 50 Bäder, nur manche verfügen über keinen Freibereich. Die Wiener Bäder haben in den letzten Jahren die Zahl der Radabstellanlagen deutlich erhöht. Viele Bäder (nicht nur die an der Alten Donau) liegen an Radwegen und sind gut an das Radverkehrsnetz angeschlossen. Mit der Bäderampel und Online-Tickets sind die Bäder auch in Zeiten der Pandemie perfekt für eine Kombination aus Rad und Bad geeignet.

100 km Radtour durch das nasse Wien

Dass Wien wirklich eine Stadt am Wasser ist, zeigt eine unserer Rad-Touren. Die Tour „Wiener Wasser“ ist lang und kann gut in mehrere Etappen gefahren werden. Das Spezielle: Hier geht es ums Wiener Wasser. Vorbei an Wienfluss, Liesing, Wasserturm mit Spielplatz, Donaukanal, Neue und Alte Donau sowie zu mehreren Brunnen bietet die Route jederzeit die Möglichkeit, zumindest die kleine Zehe ins Wasser zu halten. Die über 1.000 Trinkbrunnen der Stadt sorgen für gratis Nachschub beim Trinken.

Der Klassiker: Die Donauinsel

Was wäre Wien ohne die Donauinsel? Das betrifft sowohl Wien Radfahrende als auch Wiens Erholungsuchende. Für beide ist die „Insel“ der Hotspot, oder besser “Coolspot”. Die vielen tausenden Radfahrerinnen und Radfahrer, die an schönen Sommertagen auf der Donauinsel unterwegs sind, finden zahllose Plätze, um einmal in die Neue Donau zu springen. Und das gratis!

Foto: Popp-Hackner Photography

Abkühlen ganz ohne Baden

Wer es mit dem Baden nicht so hält, kann sich im Sommer in Wien ebenfalls gut abkühlen. Wien bietet viele Möglichkeiten der Erfrischung wie verschiedene Wassersprüher, Trinkbrunnen und Nebelduschen.

Und vergessen wir nicht die gastronomische Dreifaltigkeit in Wien (Zitat M. Häupl): Beisl, Kaffeehaus, Heuriger. Auch dort kann man Erholung und Erfrischung suchen und finden, ob jetzt mit oder ohne Wasser.

1 Kommentar

Johann Rubitzko sagte am 30.06.2021, 20:08:
Ich finde es erschreckend, wenn man die rechtliche (STVO) Situation kennt, wenn man mit dem gerühmten Fahrrad durch das Erholungsgebiet Prater(auen) fährt. Meistens unerlaubt, weil ja nur auf markierten Radwegen, Straßen mit Ausnahmen (Hauptallee) und Straßen, die für den Individualverkehr erlaubt... Bin natürlich auch Radfahrer und wohne seit meiner Geburt in der Leopoldstadt.
Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.