Praterstraße Neu: Radhighway von der City in die Donaustadt

Von der Donaustadt bequem, schnell und sicher in die Innenstadt radeln? Neue Radwege machens möglich: Auf der Praterstraße entsteht ein neuer, über 4 Meter breiter Zwei-Richtungsradweg mit Langstreckenqualität. In Kombination mit neuen Radwegen auf der Aspernbrücke, in der Aspernbrückengasse und auf der Lassallestraße entsteht in den nächsten beiden Jahren auf 7 Kilometern eine optimale Radverbindung vom 1. Bezirk in die Donaustadt.

Mega-Rad-Highway: Vom Kagraner Platz (1) über die Wagramerstraße, die Lassallestraße (2) über die Praterstaße (3) und die Aspernbrückengasse (4) in die City

Neuer Radschnellweg auf der Praterstraße

Ein Teil dieser einzigartigen Querverbindung entsteht entlang der Praterstraße. Hier gibt es künftig auf der stadtauswärts führenden Seite einen über 4 Meter breiten Zwei-Richtungsradweg. Der neue Radweg hat Radlangstreckenqualität.

Auf der Fahrbahn stadtauswärts zwischen Donaukanal (Aspernbrücke) bis zum Praterstern entfällt künftig ein Fahrstreifen für den motorisierten Verkehr. Zusätzlich zum neuen Radweg bleibt stadteinwärts der bestehende Radweg erhalten.

Der Mittelstreifen der Praterstraße wird außerdem durchgängig begrünt und mit attraktiven Gräserbeeten und Hochstammsträuchern bepflanzt. Darüber hinaus werden Plätze entlang der Pratertsraße, wie der Nestroyplatz und der Rosl-Berndt-Platz umgestaltet.

Visualisierung Praterstraße (c)zoom vp/Mobilitätsagentur Wien

Radweg auf der Lassallestraße wird breiter

Die Lassallestraße zählt zu den am stärksten genutzten Radwegen, 2021 wurden hier mehr als 1 Million Radfahrer*innen gezählt.

Es gibt derzeit auf der stadteinwärts führenden Seite einen getrennten Geh- und Radweg, wobei das Radfahren in beide Richtungen erlaubt ist. Die bestehende Radverkehrsanlage wird auf einer Länge von rund 900 Metern auf  mehr als 4 Meter verbreitert.

Gleichzeitig werden die Grünflächen auf der Lassallestraße vergrößert und attraktiviert. Die Bauarbeiten starten voraussichtlich in diesem Jahr.

Aspernbrücke und Aspernbrückengasse

In der Aspernbrückengasse werden die bestehenden Radwege im Jahr 2023 durch einen Zwei-Richtungsradweg ergänzt. Der Zwei-Richtungsradweg wird zukünftig auch auf der Aspernbrücke fortgeführt. Die Errichtung des Radwegs findet in Koordination mit den gleichzeitig stattfindenden Sanierungsarbeiten der Aspernbrücke statt. Die Sanierungsarbeiten beginnen voraussichtlich im April 2023.

Bedingt durch den Bau des Radweges auf der Aspernbrücke kommt es auch zu Anpassungen der bestehenden Radverkehrsanlage im Kreuzungsbereich Aspernbrücke/Franz-Josefs-Kai/Julius-Raab-Platz/Uraniastraße.

Visualisierung Aspernbrückengasse. (c)zoom vp

Neue Radverbindung entlang der Wagramer Straße

Im 22. Bezirk entstehen auf einer Strecke von etwa 2 Kilometern entlang der Wagramer Straße attraktive Radwege in zwei Bau-Etappen. Schon in diesem Jahr wird ein baulich getrennter Zwei-Richtungsradweg in Fahrtrichtung stadteinwärts vom Donauzentrum bis zur Arbeiterstrandbadstraße errichtet. Im nächsten Jahr folgt die 2. Etappe der Radverbindung bis zum Kagraner Platz .

42 Kommentare

Felix L sagte am 04.02.2022, 10:11:
Praterstrasse gut, Lassallestrasse enttäuschend. Wieder nur Minimalvariante…
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Kathrin Ivancsits sagte am 04.02.2022, 11:00:
Auf der Lassallestraße wird die überwiegend genutzte Straßenseite für den Radverkehr mit der besseren Anbindung an die Praterstraße sowie die Wagramer Straße verbreitert. Die Verbesserung wird deshalb hier vorrangig umgesetzt.
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Valentin sagte am 04.02.2022, 10:26:
Zeit is woan…oida
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Martin Müller sagte am 04.02.2022, 10:27:
War das nicht schon alles fertig ausverhandelt und wurde von der SPÖ nach den letzten Wahlen in die Schublade gesteckt? Will man von dem Stadtstraßendesaster ablenken?
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Paul Proll sagte am 04.02.2022, 10:38:
Insgesamt sehr gute Nachrichten und ein wichtiger Verbesserung! Eine Frage habe ich an euch: Auf wessen Kosten geht die Verbreiterung von Radweg und Grünflächen in der Lassallestraße? Der Platz kann ja insgesamt nicht mehr werde ;)
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Kathrin Ivancsits sagte am 04.02.2022, 11:05:
Stadteinwärts entfällt ein Fahrstreifen für den motorisierten Verkehr.
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Paul Proll sagte am 04.02.2022, 11:14:
Danke für die Antwort. Gibt es eigentlich genauere Pläne für die Öffentlichkeit zum Einsehen? Die schönen Bilder und Visualisierungen sind das eine, aber die genauere Querschnitte und Grundrisse wären auch interessant.
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Fritzi T. sagte am 04.02.2022, 11:42:
Im Großen und Ganzen hört sich das gut an. Wie sieht es mit den Umleitungen stadtauswärts an beiden Seiten der Reichsbrücke aus? Wie lange bestehen die noch und wird es final einen direkten Radweg zur Wagramer Straße geben? Kommt Tempo 30 auf der Praterstraße?
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Kathrin Ivancsits sagte am 04.02.2022, 12:04:
Es gibt Vorbereitungen für eine verbesserte Durchbindung, die umgesetzt werden sollen, wenn die Baustelle beim DC-Tower weg ist. Die Umleitung bleibt vorraussichtlich bis Ende des Jahres bestehen. https://www.wien.gv.at/verkehr/radfahren/radnetz/aktuelle-umleitungen.html#zweiundzwanzig
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Konrad Zirm sagte am 04.02.2022, 11:45:
Diese Baumaßnahmen sind jedenfalls eine Veränderung in die richtige Richtung. Aber: Eigentlich ist das nur ein Anpassen der Straße an die heutigen (!) Bedürfnisse. Denn für die Zukunft braucht es noch mutigere Schritte!
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contravers sagte am 04.02.2022, 12:23:
Freu mich, dass was weiter geht! Aber wir haben keine Zeit, dass alle Rad-Langstrecken so lang brauchen... Wie lang wird an dem Korridor Nord schon herumgedoktert...?ewig. Nur wenn alle 13 geplanten Korridore in den nächsten paar Jahren gestemmt werden, können wir signifikante Veränderung im Radverkehrsanteil erhoffen...
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Julius Rys sagte am 04.02.2022, 12:39:
Was macht ein 73 jähriger? Brav in der Wohnung bleiben da Radfahren längst nicht mehr möglich und Öffis zu Fuß unerreichbar? In ein Heim gehen und alle hoffen dass er bald krepiert? Als behindert gilt er ja nicht- so 100 m kann er noch gehen Alles ihre liebe nette Stadtregierung
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Richard Tupy sagte am 04.02.2022, 13:23:
Hallo, HIGHWAY wird wunderbar!...aber eine besonders gefahrvolle Situation bewegt mich...wohne Werndlgasse 15-1210 Wien, und muss fast täglich zur Versorgung in die SCN--- Köckstraße radeln...ein Risiko der besonderen Art !!! Wäre schön wenn eine kompetente Person diese Tour mit mir besichtigen würde. Für eine Antwort bedanke ich mich im voraus. lg.richard...ps: 86 years old
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Viggerl sagte am 04.02.2022, 13:23:
Was hat er bis jetzt gemacht? Wenn ich nicht mehr Radfahren könnte, würde ich Bim fahren. Wenn das nicht geht, würde ich Taxi fahren, kostet ja auch nix im Vergleich zum Auto. Oder, weil es mir taugen tät, würd ich mir einen Elektro-Scooter kaufen: tinyurl.com/y39dvtxp
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Kathrin Ivancsits sagte am 04.02.2022, 13:46:
Vielen Dank für Ihre Info. Anregungen zum Radverkehr Gene hier melden: https://www.fahrradwien.at/wunschbox/
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Viggerl sagte am 04.02.2022, 13:41:
Super, freut mich. Aber ich möchte schon anmerken, dass Wien gepflastert ist mit saugefährlichen Radstreifen (Alserbachstraße oder Spitalgasse, mein Überlebenstraining), dass Radwege vor den Kreuzungen aufhören (Nachrang gegenüber jedes Fahrzeug) und nach der Kreuzung (wo sie eh niemand mehr braucht) weitergehen. Dass es Vorranggeben-Schilder vor Radüberfahrten für die RadfahrerIn gibt. Das ist wie Vorranggeben für FußgängerInnen auf dem Schutzweg, ziemlich genau das Gleiche. Da bleibt natürlich kein Auto mehr stehen. Totes Recht habe ich mir anders vorgestellt. Verkehrstafeln sind auf einer Höhe angebracht, ausgedacht von Autofahrern. Manche habe ich nach 7 Jahren fast tägliches Fahren das erste Mal wahrgenommen: schließlich muss ich als RadfahrerIn bei der Kreuzung oft zusätzlich noch auf zweimal kreuzende Fußwege aufpassen, keine Zeit um in den Himmel zu sehen. RadfahrerInnen brauchen auf Radwegen zum Linksabbiegen fast immer zwei Ampelphasen, auf dem Lichtenwerderplatz brauche ich drei, um drüberzukommen. Autos natürlich nur eine. Man wird solange zum Überfahren dieser Ampeln verleitet und trainiert, nach dem 500. Mal werden rote Ampeln nur mehr als Verhaltensvorschlag wahrgenommen. Man könnte aber RadfahrerInnen auch als VerkehrsteilnehmerInnen ernst nehmen: Momentan sind die Vorrangregeln und Ampelschaltungen ganz offensichtlich WEGEN der AutofahrerInnen, FÜR die AutofahrerInnen, VON AutofahrerInnen gemacht und völlig gegen die Bedürfnisse der RadfahrerInnen gemacht. Und dann soll man sich dran halten, auch nach ~60.000km in Wien? Glaubt mir, das lässt nach.
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Kathrin Ivancsits sagte am 04.02.2022, 13:48:
Vielen Dank für Ihre Info. Anregungen zum Radverkehr Gene hier melden: https://www.fahrradwien.at/wunschbox/
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Wolfgang Rauh sagte am 04.02.2022, 13:52:
Von wegen "Highway" und "Schnellweg": Da sei die geniale österreichische StVO vor! Bei jedem Sch....gassl, das in die Praterstraße einmündet dürfen Radfahrende "nicht unmittelbar vor einem herankommenden Fahrzeug und nicht schneller als 10 km/h auf ihrem tollen Schnellweg fahren. Wichtigste Maßnahme daher: KEINE BENÜTZUNGSPFLICHT.
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Martin Satzinger sagte am 04.02.2022, 14:39:
Aspernbrückengasse stadteinwärts wirkt unverändert schmal, da nutzt eine breiterer Radweg beim Uniqua Gebäude gar nix Hier ist aber das größte Nadelöhr stadteinwärts fahrend, denke das sollte überarbeitet werden Gerade wenn man vom Austria Campus kommt, wird man nicht extra die Seite wechseln
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Kathrin Ivancsits sagte am 04.02.2022, 15:05:
der Radweg Richtung Praterstrasse wird verbreitert und zum Zwei-Richtungsradweg, der Radweg Richtung Innenstadt bleibt bestehen. Eine Spur für den motorisierten Verkehr entfällt. Und Gehwege für Fussgänger:innen bleiben natürlich auch erhalten
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Daniel W. sagte am 04.02.2022, 15:08:
Positiv, dass es endlich vorangeht. Ich kann mich aber auch des Eindrucks nicht erwehren, dass man nach dem Stadtautobahn-Desaster schnell ein wenig Greenwashing für die Wiener Verkehrspolitik betreiben musste. Warum ist der Praterstern als eine Hauptproblemstelle ausgeklammert? Und wieso verweist man an der Aspernbrücke auf eine Sanierung im nächsten Jahr, statt zumindest kleinere provisorische Verbesserungen sofort umzusetzen? Im letzten Jahr war der Radweg Richtung Praterstern einige Wochen wegen Leitungsarbeiten gesperrt und deshalb die östlichste Spur der Aspernbrücke in einen Radweg umgewandelt. Es hat hervorragend funktioniert, die Situation für Radfahrende und Fußgänger/innen direkt vor der Urania war sehr viel entspannter, und es gab keine Staus (wieso auch? Man lernt in jeder ersten Verkehrsplanungsvorlesung, dass es keinen Sinn hat, nach einer Kreuzung mehr Fahrstreifen zu bieten als davor). Warum also das nicht kurzfristig wieder umsetzen?
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Lukas sagte am 04.02.2022, 16:17:
Gut, dass zumindest stadtauswärts auf der Praterstraße der Radweg verbreitert wird. Naheliegend wäre, dies auch stadteinwärts zu realisieren. Dann wäre dieser Highway wirklich großartig. Wie es in der Lassallestraße aussieht, wäre auch noch interessant. Vor allem die Entkoppelung des Fußgängerübergangs vom Radweg beim vorderen Stationsausgang der U1 Vorgartenstraße stadtauswärts wäre wirklicht wichtig. Es würde schon reichen, einen eigenen Rad-Übergang 5 Meter vor dem U1 Abgang zu errichten, um hier diese Gefahrenstelle zu entschärfen.
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Franz sagte am 04.02.2022, 17:07:
Ich möchte mich Viggerl zunächst Mal anschließen. Wie ist das denn hier mit der Umsetzung? Sind die Bezirke zuständig oder kommt alles aus einer Hand von der Stadt? Und wo kann man einen Zeitplan sehen?
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Sandra Hucaj sagte am 04.02.2022, 18:28:
Wie soll die Wagramer Straße verbreitert werden? Jetzt bekommen wir ein Parkpickerl und das kauft man dann umsonst (weil keine Parkplätze mehr vorhanden sind)? Bekommt man das Geld für das "nicht zu gebrauchende Parkpickerl" dann zurück?
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Sandra Hucaj sagte am 04.02.2022, 18:38:
Gibt es dann aber auch eine Kennzeichenpflicht für die Fahrräder bzw. verpflichtende Abgaben für die Radfahrer? Bei den KFZ ist das ja auch Pflicht. Oder haben o.a. auch dann weiterhin Narrenfreiheit? Bereitet sich die Stadt Wien schon gegen Klagen wegen Diskriminierung vor?
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Kathrin Ivancsits sagte am 07.02.2022, 09:06:
Selbstverständlich haben sich auch Radfahrerinnen und Radfahrer an die Straßenverkehrsordnung zu halten. Leider gibt es aber auch hier, wie bei allen anderen VerkehrsteilnehmerInnen, „schwarze Schafe“. Die Einführung von Nummerntafeln allerdings stellt keine Lösung des Problems dar. Wenn Kennzeichen helfen würden, dann dürfte es auch beim Autofahren kein Telefonieren am Steuer oder keine Geschwindigkeitsübertretungen geben. Damit verbunden wäre außerdem ein enormer kostenintensiver Verwaltungsaufwand. Österreich wäre mit Nummerntafeln für Radfahrende – unserer Information nach – weltweit das einzige Land. Eine verpflichtende Haftpflichtversicherung für Radfahrerinnen und Radfahrer gab es bislang nur in der Schweiz und in Liechtenstein, bis sie wegen des hohen Verwaltungsaufwands kurz darauf wieder abgeschafft wurde.
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Helmuth sagte am 04.02.2022, 19:54:
Congrats - so geht Fahrrad - ich finde die Verbindung über die Donau bis zum Ring so auszubauen macht Sinn - weiter so 😀
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Peter sagte am 05.02.2022, 03:20:
Aufhebung der Benutzungspflicht kann keinen guten Radweg ersetzen sondern das Gegenteil. Ein 10-jähriges Kind braucht sichere Infrastruktur - was heißt, Vorrang am Radweg! Erstens durch entsprechende rechtliche Rahmenbedingungen, zweitens durch bauliche Maßnahmen wie z.B. steile Rampen für KFZ.
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herrultra sagte am 05.02.2022, 07:52:
Die Ampelphasen sind leider auch auf 40km/h (?) ausgelegt. Beispielsweise schafft man die Strecke Urania - Schwarzenbergplatz NUR als trainierter Sprinter und wird oft zum Ärgernis schreckhafter Fußgänger an den Öffi-Stationen. Wäre stark dafür, die Benutzungspflicht zu lockern und den Verkehr auf 40 (30 ist halt schon fies) zu reduzieren. Wie die Einbindung der Radwege an denn Punkten Urania, um den Praterstern bzw bei der Reichsbrücke sein wird bin ich schon sehr gespannt. Vermutlich nehme ich weiterhin die Straße…
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Pascal F sagte am 05.02.2022, 10:28:
Sehr guter und wichtiger Schritt! Hoffe, es kommt zu Radfahrerüberfahrten dort wo der "Highway" die Straßen kreuzt. Denn davon ist noch nichts auf den Fotos zu sehen. Ebenso wichtig wäre eine verbesserte Ampelschaltung für Radfahrer.
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Kloiber sagte am 05.02.2022, 10:30:
Kennzeichen f. alle Fahrräder wie bei Mopeds sind überfällig. Die sportl. Rennradfahrer weg von der Straße, wenn Radweg vorhanden.
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Wolfgang Svatek sagte am 05.02.2022, 20:01:
Danke - wohne beim Kagranerplatz - daher grosse Freude - trotz der grossteils richtigen und wichtigen Kommentare und Kritiken meiner Vor-"redner" ;-)
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Marion Hirsch sagte am 05.02.2022, 21:04:
Na bravo! 2021 fuhren mehr als 1 Million Fahradfahrer/innen auf der Praterstraße.... Dank Corona und home office ist die Zahl wohl sehr hoch. Höher als noch 2019. Wurde zu der Zeit, als z.B. die Praterstraße, Türkenstraße einspurig, statt 2 spurig, für die Fahrradfahrer/innen geführt wurde, als Test, auch die Umweltbelastung der Anrainer dank endlosem Stau gemessen???? Der "Autofreie" Seestadt wir nun extra eine Straße gebaut, obwohl ihnen vor dem Bau eine U-Bahn und Straßenbahn gebaut wurde. Von dort aus wird sicherlich in die Stadt gefahren, der Auto Verkehr noch mehr, dank des Ausbaus der Seestadt. Es gibt schon Fahrradwege. Doch anstatt zu überlegen wie man das Vorhandene für alle optimiert, verzichtet man wieder 1x auf die Lebensqualität der Anrainer. Bravo Ach und der Radweg im 22. führt gerade sicher, nicht auf der Hauptstraße sondern 2 Block dahinter in Richtung Stadt. Abgasfrei. Nur mal so als Anreiz diesen zu optimieren, bevor man Menschen am Fahrrad direkt neben den Abgasen, dank Stau noch verstärkt, mit offenen Lungenflügeln radeln läßt. Die Gesundheit dieser sportlichen Menschen wird es ihnen danken. Und nein, ich fahre nicht mit dem Auto, ich fahre U-Bahn. Für die, die dachten ich würde mit dem Auto in die Arbeit fahren.
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Ulrich Lecheler sagte am 06.02.2022, 10:54:
Es geht in Wien generell seit einigen Jahren in die richtige Richtung. Das merkt man wenn man länger nicht gefahren ist. Straßen für alternative Mobilität zum Auto umzuwidmen ist der richtige Weg. Bei Schaffung neuer Radwege sollte man auf radgerechte Fahrbahnbeläge achten. Viele derzeitige Radwege sind ohne "Fully" unzumutbar (Rumpelpiste!). Die Verkehrstaktung ist von Auto- auf Radverkehr anzupassen. Die Nordländer können das besser.
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Ludwig Stetina sagte am 14.02.2022, 19:50:
Hallo liebe Radfahrer habt ihr euch das Fahrradnetz im 22den Bezirk schon einmal angesehen scheinbar nicht genau denn dann würdet ihr nicht die Wagrammerstrasse umbauen lassen und dort wieder einmal Parkplätze wegnehmen haubtsache für dasParkpickerl soll man zahlen wahrscheinlich damit damit der neue Highway finanziert werden kann aber zurück zum Radwegenetz ihr habt seit jahrzehnten schon die möglichkeit von Leopoldau bis in die innere Stadt zu kommen (Kürschnergasse Anton Sattler Strasse ab der Alten Donau auf der Wagrammerstrasse) aber ihr wollt ja nebeneinander Fahren.
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Harald sagte am 19.02.2022, 19:17:
Da der Plan nicht sehr ins Detail geht: Wie gehts nach der Praterstraße weiter? Weiterhin die 2 Ampel-Querungen um mal zur anderen Seite der Praterstraße zu kommen, dort dann jetzt schon üble T-Kreuzung vor dem Gasthaus Hansy? Wo man stadteinwärts auf die Praterstraße einen 90Grad Winkel nehmen muss, also fast Schrittempo, um sprichwörtlich die Kurve zu kriegen und stadtauswärts auch ned viel besser. Was man wiederrum sowieso braucht, da dort auch Fußgänger queren? Plus stadtauswärts nochmal über 2 Ampeln und die jetzt schon relativ sinnlose Ampel beim Zebrastreifen zu Beginn der Lasallestraße stadtauswärts? Bitte zeigt mir einen Auto-"Highway" sprich Autobahn wo man auf einer Strecke von 200m derartige viele Ampeln überqueren muss. Seh auch nicht, wie das reduziert werden soll. Der Beginn des "Highways" bei der Urania ist jetzt schon eine mittlere Katastrophe, bin mal gespannt ob sich hier irgendwas tut. Ohne irgendeine Fahrspur zumindest teilweise zu opfern oder ähnliches seh ich da wenig Hoffnung. Das nur auf dem Abschnitt den ich relativ gut kenne, gibt sicher südlich und nördlich davon andere Probleme. Wenn das alles irgendwie toll gelöst sein sollte, dann bitte her mit mehr und Detail-Informationen, dann kommen solche möglicherweise unnötigen Fragen nicht. Es is ein netter Radweg, aber nicht mehr, bei weitem kein "Highway", nur die Sparvariante des ambitionierteren und besser zur Bekämpfung des Klimawandels geeigneten Vorschlags der Grünen, den die SPÖ gekübelt hat.
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Kathrin Ivancsits sagte am 22.02.2022, 09:20:
Der Bereich um die Urania wird im Zuge dieser Sanierung auch berücksichtigt. Auch beim sogenannten Hansy-Eck (Ecke Pratertraße/Heinestraße) wird es für Zu-Fuß-Gehende als auch für Radfahrende eine (leichte) Verbesserung geben – der Rad- und Gehweg wird etwas breiter, die Kfz-Spur verschmälert. Der Radweg vom Praterstern bis zur Lasallestraße bleibt in seiner derzeitigen Form bestehen.
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Christian sagte am 22.03.2022, 07:02:
Wann startet die Umsetzung beim Nestroyplatz?
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Kathrin Ivancsits sagte am 22.03.2022, 08:42:
Erste Vorarbeiten in der Praterstraße und ihrem Umfeld starten Ende 2022. Die Umgestaltung passiert im Laufe des Jahres 2023.
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renate schippler sagte am 22.03.2022, 17:23:
LÄCHERLICH .... das nennt man Mega-Radwegoffensive ... - die Kinder sollten endlich !!! mit dem Rad zur Schule fahren - sie werden auch nicht mehr wie unsere Generation einen PKW für 1km nehmen ...... - wozu kaufen Eltern und Großeltern ihren Kindern und Enkeln Fahrräder wenn sie dann nirgendwo sicher fahren können
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renate schippler sagte am 22.03.2022, 17:31:
fast jedes Wiener Kind bekommt von Eltern und Großeltern ein Fahrrad geschenkt mit dem sie dann nirgendwo fahren dürfen ... wozu schenkt man es ihnen "weil man sich das leisten kann?" oder damit man dann sagen kann "sie haben ja eh alles?" - es gehören Radabstellplätze vor jeder Schule bzw vor Ämtern aber auch Bäder und Geschäften - es gehören siehe Kopenhagen Räder bevorzugt wenn wir die Klimaziele erreichen wollen https://www.3sat.de/gesellschaft/unkraut/verkehr-der-zukunft-klimafreundlich-100.html
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renate schippler sagte am 22.03.2022, 17:42:
es wird Ende 2022 begonnen - weil man es aufschiebt und raus schiebt und verzögert .... obwohl wir keine Chance haben die Klimaziele ohne Rad zu erreichen .....obwohl man weis wenn wir sie nicht erreichen die KLIMAZIELE es sehr teuer wird !!! Wien könnte sich eine Beispiel an Kopenhagen nehmen ... Lebensqualität gesteigert ..... https://www.diamantrad.com/blog/fahrradstadt-kopenhagen/
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