Ein Bub und ein Mädchen fahren mit dem Fahrrad.

Mit dem Rad zur Schule

Für tausende Kinder startet am 2. September das neue Schuljahr. Neben Schreiben, Lesen und Rechnen gibt es ein weiteres Thema, das Eltern und Kinder beschäftigt: der Schulweg. Mit dem Rad zur Schule? Das ist gesund und macht schlau. Viele Eltern möchte mit ihren Kinder gemeinsam mit dem Rad zur Schule fahren. Ältere Kinder, die die Radfahrprüfung gemacht haben, fahren ihren Schulweg erstmals alleine mit dem Rad.

Je nach Alter gibt es die Möglichkeit die Kinder am Kindersitz, im Anhänger oder Transportfahrrad mitzunehmen. Ältere Kinder fahren mit dem eigenen Fahrrad.

Mutter und Sohn radeln die Mariahilferstraße entlang.

„Verhaltensweisen im Straßenverkehr sowie die Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel lernen Kinder durch Beobachtung und Nachahmung vor allem ihrer Eltern oder anderer Bezugspersonen“, erklärt Verkehrspsychologin Bettina Schützhofer von sicher unterwegs. Daher ist es für Eltern empfehlenswert den Schulweg gemeinsam mit den Kindern zu üben. Auch mögliche kritische Situationen sollten besprochen werden – zum Beispiel, was zu tun ist, wenn am Schulweg ein großes Fahrzeug auftaucht. LKW und Busse haben einen toten Winkel, in dem Kinder nicht gesehen werden.

Weitere Tipps und Infos zum Thema Radfahren mit Kindern finden Sie hier: Unterwegs mit Kindern

Ein junger Bub sitzt lächeln im Lasenrad seiner Mutter.

Gesund und schlau

Ob zu Fuß, mit Roller oder Fahrrad – aktiv zur Schule zu kommen, ist nicht nur gesund, sondern auch gut für die Konzentration. Denn, je mehr sich Kinder bewegen, umso mehr Verknüpfungen entstehen im Gehirn – so wird das Denken angeregt. Zudem kann der Schulweg, je nach Länge, einen großen Teil des täglichen Bewegungsbedarfs abdecken. Und wer ausgiebig Gelegenheit hatte, in Begleitung zu Fuß und mit dem Rad unterwegs zu sein, wird auch eher lernen, sich souverän im Straßenverkehr zu bewegen.

Wie Bewegung das Hirn fit macht? Das hat uns Dr. Katharina Turecek, Medizinerin und Kognitionswissenschafterin erklärt. Lesen Sie mehr: Wer GEHT in die Schule? Wie Bewegung das Gehirn fit macht.

Bewegungssempfehlungen des Fonds Gesundes Österreich

 

2 Kommentare

Johannes Hoffmann sagte am 14.10.2019, 10:38:
Mein Name ist Johannes Hoffmann, ich lebe seit 1997 in Wien und fahre seitdem in dieser Stadt fast täglich mit dem Fahrrad. Ich möchte mich über den katastrophalen Zustand der Radwege beschweren und Sie bitten etwas dagegen zu unternehmen. Es kann doch nicht sein, daß man mit einem voll gefederten Mountainbike (Fatbike) durch die Stadt fahren muss, weil überall Löcher, Senkungen im Asphalt, Spalten zwischen Schienen und Betonplatten, einen fast zum Stürzen bringen. Es würden auch sicher mehr Menschen in Wien mit dem Rad fahren wenn die Radwege sicherer, mehrspurig und optisch von den Fußgängern getrennt wären (siehe Holland oder Dänemark). Wer traut sich mit Kindern in Wien Radfahren? Auch gegenüber den Autofahrern sollte das Bewusstsein dafür geschärft werden, daß man als Radfahrer immer der Schwächere ist, und dementsprechend Radfahrer den Fußgängern gleichstellen. Eine Idee wäre, eine kleine mobile (Grüne?) Eingreiftruppe durch die Stadt zu schicken, die laufend die Wege ausbessert mit einem kleinen Teerwagen. Gleichzeitig können gefährliche Stellen erkannt und erfaßt werden, um dann gleich etwas dagegen unternehmen zu können. Am Besten wäre es, wenn ein Radfahrer mit dabei wäre. Die Zusammenarbeit mit den Wiener Linien wäre auch sehr wichtig um die Spalten zwischen den Schienen zu schließen, und die neuen Schienen besser gleich in den Asphalt zu verlegen, was machbar, billiger und besser wäre. Mit freundlichen Grüßen Hoffmann
Antworten
Kathrin Ivancsits sagte am 15.10.2019, 13:10:
Die Straßen Wiens werden laufend kontrolliert - und Schäden werden rasch behoben. Hier gibt es Detailinfos der Stadt Wien zum Thema: https://www.wien.gv.at/verkehr/strassen/erhalten/ Schlaglöcher oder Straßenschäden können bei der Infoline "Straße und Verkehr" gemeldet werden: Infoline Straße und Verkehr ? +43 1 955 59 ? täglich von 7 bis 18 Uhr oder auch Online via Formular: https://www.wien.gv.at/formularserver2/user/formular.aspx?pid=c8277b1abc7f4809987fd4a014da3acc&pn=Bcbfe4241c6eb46159a9145887630f7c9
Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.