Fünf neue Fahrradstraßen für Favoriten

Die Stadt Wien hat gleich fünf neue Fahrradstraßen in Favoriten errichtet. Sie bilden gemeinsam mit dem Radweg in der Favoritenstraße eine sichere und gemütliche Radinfrastruktur für die Fahrt nach Niederösterreich oder für das Pendeln aus Oberlaa und Rothneusiedl Richtung Zentrum. Die Zahl der Fahrradstraßen in Wien war längere Zeit überschaubar, nun sind gleich fünf neue dazugekommen. Die neuen Fahrradstraßen in Oberlaa sind

  • Bahnlände
  • Weidelstraße
  • Franzosenweg
  • Roubickekgasse
  • Radnitzkygasse

Gemeinsam mit den Radweg Favoritenstraßen bilden sie eine hochwertige Fahrrad-Route ins Zentrum. Denn es kann sicher bis zum Hauptbahnhof und weiter in die Innenstadt geradelt werden.

Was sind Fahrradstraßen?

Fahrradstraßen bieten Radfahrerinnen und Radfahrern mehr Platz und Komfort. Dort dürfen – im Gegensatz zu Radwegen – auch Autos fahren. Das bedeutet, dass es für Anrainerin und Anrainer immer möglich sein wird, mit dem Auto zu ihrem Haus oder ihrer Wohnung zu fahren.

Fahrradstraßen gibt es seit dem Jahr 2013 in der Straßenverkehrsordnung und werden immer öfter in ganz Österreich umgesetzt.

Das sagt das Gesetz:

  • Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren.
  • Der motorisierte Verkehr darf zufahren oder queren, aber nicht durchfahren.
  • Die höchst zulässige Fahrgeschwindigkeit ist 30 km/h.

2 Kommentare

Walpurga LINNAU sagte am 29.11.2019, 22:05:
Eine sinnvolle Einrichtung! Das wäre genau das Richtige für die 3 großen Stadtrandsiedlungen im 21. und 22. Bezirk. Das Gelände ist flach, die Siedlungswege sind schmal und werden quasi als Begegnungszonen von allen Verkehrsteilnehmern genutzt. Der Durchzugsverkehr ist aus Sicherheitsgründen unerwünscht, aber bisher wurde uns keine Lösung seitens der Stadtverwaltung angeboten. Kann man schmale Siedlungswege auch „Fahrradstraßen“ nennen?
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Oswald Kuppelwieser sagte am 29.11.2019, 22:41:
Die bessere Lösung wären Radwege links und rechts in der Himbergerstr. wobei die Fahrspuren auf der Straße zu reduzieren wären, was zur Entschleunigung des MIV führen würde, der dort zu schnell unterwegs ist. Warum müssen RadlerInnen, die mit eigener Energie klimafreundlich unterwegs sind, Umwege fahren?
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