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Fahrrad Wien Blog

Kathrin Ivancsits

Bis zu 60 Radchecks täglich und voll besetzte Fahrradabstellanlagen: die Wienerinnen und Wiener radeln während der U4-Sperre. Die bewachten Fahrradabstellanlagen der Mobilitätsagentur Nahe der U4-Station Hietzing werden gut genutzt und bleiben bis 25. Juni in Betrieb. Die Info- und Servicestelle der Mobilitätsagentur im Hadikpark verabschiedet sich und öffnet ab 27. Juni bei der U-Bahnstation Schönbrunn wieder ihre Türen.

Die U-Bahn-Linie U4 ist seit 1. Mai zwischen Hietzing und Hütteldorf gesperrt. Die Mobilitätsagentur hat die Wienerinnen und Wiener eingeladen, die Sperre zu nutzen und auf das Rad umzusteigen. Alle Infos: Radfahren während der U4-Sperre

20160428 Radfahren waehrend der U4 Sperre_Foto Mobilitaetsagentur Christian Fuerthner (24)

Die Wienerinnen und Wiener haben das Angebot genutzt. Die zusätzlichen, bewachten Fahrradabstellanlagen im Hadik- und im Hans-Moser-Park (Nähe U-Bahnstation Hietzing) sind seit 25. April in Betrieb und seit Beginn der Sperre werktags ausgelastet. Die Fahrradabstellanlagen stehen noch bis 25. Juni bei der Kennedybrücke bereit. Danach, von 27. Juni bis 2. September stehen bei der U-Bahn-Station Schönbrunn (APCOA Parkplatz Grünbergstraße) Fahrradabstellanlagen der Mobilitätsagentur bereit.

Service und Infos

Die gratis Radchecks und Fahrradservices, angeboten in Kooperation mit dem Radhändler ig fahrrad, erfreuten sich besonderer Beliebtheit. Bis zu 58 Fahrräder wurden täglich gratis serviciert. Durchschnittlich 23 Personen nahmen den kostenpflichtige Reparaturservice in Anspruch.

Der Info- und Servicestand der Mobilitätsagentur im Hadikpark ist seit Freitag, 20. Mai, geschlossen. Von 27. Juni bis 15. Juli finden Sie die Servicestelle auf dem APCOA Parkplatz bei der U4-Station Schönbrunn.

20160428 Radfahren waehrend der U4 Sperre_Foto Mobilitaetsagentur Christian Fuerthner (52)

ig fahrrad bietet im Hadikpark weiterhin Radchecks, Fahrradservice und Fahrradverleih an. Geöffnet Montag bis Freitag, 7.00 – 12.00 und 13.00 – 18.00 Uhr. Für Infos und Auskünfte wenden Sie sich direkt an ig fahrrad: 650 334 67 23

Kathrin Ivancsits

Die Wiener Philharmoniker laden auch dieses Jahr zum traditionellen Sommernachtskonzert in Schönbrunn. Am Donnerstag, 26. Mai an 20:30 Uhr werden im Schlosspark Schönbrunn wieder tausende Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber erwartet. Aufgrund der Sperre der U-Bahnlinie U4 empfehlen die Wiener Philharmoniker den Gästen mit dem Rad anzureisen.

“Wie kommen Sie zum Sommernachtskonzert 2016?” fragen sie auf der Facebook-Seite zum Konzert und geben auch gleich die Antwort: “Wir empfehlen sehr, mit dem FAHRRAD nach Schönbrunn zu kommen. Wegen Renovierungsarbeiten an der U-Bahnlinie U4 wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln deutlich mehr Zeit beanspruchen.”

Wiener Philharmoniker_facebook

 

Das Fahrrad sicher und bequem vor dem Schloss parken und in Ruhe das Konzert besuchen.
Am großen Platz vor dem Schloss stehen am Konzerttag kostenlose, bewachte Fahrradabstellanlagen zur Verfügung.

Planen Sie Ihre Anfahrt einfach per Routenplaner oder nutzen Sie die kostenlose App Bike Citizens zur Navigation mit Ihrem Smartphone.

Foto: PID/Christian Fürthner

Foto: PID/Christian Fürthner

 

Alle Informationen zum Konzert finden Sie hier: Sommernachtskonzert 2016

Kathrin Ivancsits

Im Innenhof des Zentrums für Inklusiv- und Sonderpädagogik Quellenstraße 52 geht es im wahrsten Sinne des Wortes rund. 35 Mädchen zwischen acht und 14 Jahren machen ihre ersten Meter auf dem Fahrrad. Im Rahmen des Projekts „Mädchen für Favoriten, Favoriten für Mädchen“ hat die Schule gemeinsam mit der Agenda Favoriten und der Mobilitätsagentur einen Radkurs für die Schülerinnen organisiert.

 

Im Vorbeifahren einen Plastikring auf ein Verkehrshüttchen werfen – und auch treffen. Am dritten Tag des Fahrradkurses, durchgeführt von der Radlobby IGF, steht Geschicklichkeitstraining auf dem Programm. Die Mädchen sind konzentriert und scheinen ganz in ihrem Element. Zeit zum Plaudern bleibt nicht „Wir wollen Radfahren!“.

20160511 Madchenradkurs ZIS Quellenstrasse_Foto Christian Fuerthner (68)

„Die Mädchen sind extrem geschickt und haben irrsinnig schnell Fortschritte gemacht“, Trainerin Therese, von der Radlobby IGF, ist begeistert vom hohen Niveau der Schülerinnen, immerhin sind alle Anfängerinnen. „Kaum zu glauben, dass die Mädchen bis vor zwei Tagen noch nie oder selten auf einem Fahrrad gesessen sind.“

20160511 Madchenradkurs ZIS Quellenstrasse_Foto Christian Fuerthner (60)
„Die Mädchen haben außerhalb der Schule wenig Möglichkeit zum Radfahren“, erklärt Direktorin Katharine Ostermann. Die Mädchen, vielfach mit Migrationshintergrund, wachsen sehr behütet auf. Selbstständiges Unterwegssein im Verkehr ist selten. „Durch das Radfahren steigt das Selbstbewusstsein der Mädls. Sie haben etwas gelernt, dass sie sich vorher nicht zugetraut hätten.“

20160511 Madchenradkurs ZIS Quellenstrasse_Foto Christian Fuerthner (124)
Mädchen für Favoriten
Selbstwertsteigerung und die Eroberung des öffentlichen Raums sind zentrale Aspekte des Projekts „Mädchen für Favoriten, Favoriten für Mädchen“. Dieses ist im Jahr 2014 auf Initiative von Christa Müller, Agenda Favoriten und engagierten Lehrerinnen, wie Elisabeth Eichinger und Katharine Ostermann, entstanden.

 

Die Aktivitäten reichen vom Sicherheitstag für Mädchen, über ein großes Fest am ReuMÄDCHENplatz bis zum Ideen- und Kreativwettbewerb. Momentan gestalten Mädchen eine „Mädchenecke“ am Reumannplatz. Am Donnerstag, 16. Juni 2016 wird diese im Rahmen des Fests am ReuMÄDCHENplatz 2016 eröffnet.
„Die Mädchen werden durch verschiedene Aktionen in die Gestaltung und Belebung des Reumanplatzes eingebunden“, so Agendagruppensprecherin Christa Müller von der Agenda Favoriten: „Ihre Ideen werden wertgeschätzt, ihr Selbstbewusstsein steigt und die Wahrnehmung von Mädchen im öffentlichen Raum wird gestärkt.“

Alec Hager

Die beste Radverkehrsmaßnahme 2015 ist die fahrradfreundliche Goldschlagstraße vom Neubaugürtel bis Johnstraße. Sie überzeugte die Jury und die Radfahrenden mit einem Gesamtkonzept, das Radfahrenden aller Alters- und Nutzergruppen attraktive Bedingungen bietet.

Die “Goldene Speiche” wird als Auszeichnung für die beste Wiener Radverkehrsmaßnahme des Vorjahres von der Radlobby Wien an die verantwortlichen Bezirksvorstehungen, PlanerInnen und AuftraggeberInnen vergeben.

Ob Radweg, Verkehrsberuhigung, Bodenmarkierung, Ampelverbesserung oder Abstellanlage: Alles kann von der Bevölkerung online nominiert werden. Nach den öffentlichen Votings im März wählte nun eine Fachjury den Sieger für die “Goldene Speiche 2015“:

Die beste Radverkehrsmaßnahme 2015 ist die fahrradfreundliche Goldschlagstraße vom Neubaugürtel bis Johnstraße. Sie überzeugte die Jury und die RadfahrerInnen mit einem Gesamtkonzept, das Radfahrenden aller Alters- und Nutzergruppen attraktive Bedingungen bietet. Sie ist familienfreundlich und ihre Gesamtlänge unterstreicht ihre überregionale Bedeutung für den Radverkehr. Über den Gürtel wurde dafür eine neue Rad-Querung geschaffen, und bei der Ampel an der Johnstraße werden RadlerInnen mittels Radar erkannt, sodass sie die Ampel bestenfalls ohne Anhalten passieren können.

Übergabe der Auszeichung "Goldene Speiche 2015": Andrzej Felczak  (Radlobby Wien), Christiane Klerings (GB*15), Daniel Dutkowski (GB*15),  Stephan Bösch-Plepelits (Radlobby 1150), Moritz Polacek (MA46), Markus  Mondre (GB*15), Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal (BV  Rudolfsheim-Fünfhaus), Thomas Berger (MA18), Roland Romano (Radlobby  Wien), Wolfgang Peterka (Radlobby 1150). Foto: Margit Palman

Übergabe der Auszeichung “Goldene Speiche 2015″: Andrzej Felczak
(Radlobby Wien), Christiane Klerings (GB*15), Daniel Dutkowski (GB*15),
Stephan Bösch-Plepelits (Radlobby 1150), Moritz Polacek (MA46), Markus
Mondre (GB*15), Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal (BV
Rudolfsheim-Fünfhaus), Thomas Berger (MA18), Roland Romano (Radlobby
Wien), Wolfgang Peterka (Radlobby 1150). Foto: Margit Palman

Roland Romano, stv. Infrastruktursprecher der Radlobby Wien, bekräftigt: „Unter den Bauarbeiten 2015 für den Radverkehr ist die Goldschlagstraße eindeutig die beste Radverkehrsmaßnahme. Sie stellt für viele RadfahrerInnen eine gute Verbindung Richtung Zentrum dar, auch wenn es noch Abschnitte mit deutlichem Verbesserungsbedarf gibt. Umso erfreulicher, dass heuer ein stadtauswärtiger Teil der Goldschlagstraße zur echten Fahrradstraße wird.“

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Die Goldene Speiche 2015
Die jährliche Wahl bindet die Stadtbevölkerung ein, indem für ein Monat lang Radverkehrsmaßnahmen online in eine Karte eingetragen werden können und jeder seine Stimme für einzelne Projekte abgeben kann. Heuer waren 41 Stellen nominiert, die Goldschlagstraße lag dabei von Anfang an in deutlicher Führung vor den vorbildlichen Riesen-Radmarkierungen in der Rötzergasse.
Bei der Sitzung der Fachjury mit Susanne Reichard von der Mobilitätsagentur Wien sowie Dr. Meschik, Universität für Bodenkultur; Dr. Pfaffenbichler, TU Wien und DI Andrzej Felczak von der Radlobby wurde aus den vier stimmenstärksten Einsendungen der Gewinner gewählt.

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In die engere Auswahl für die Auszeichnung kam heuer außerdem die neue Radwegquerung am Franz-Josefs-Kai, die gemeinsam mit dem Radweg aus dem Jahr 2014 eine Bestandsverbesserung am Franz-Josefs-Kai erreicht. Ebenso beachtenswert ist die Rötzergasse in Hernals, wo mittels großer Radpiktogramme der Radverkehr sichtbar gemacht und damit ein verbessertes Radfahrklima geschaffen wird. Die bisher größte Qualitätsverbesserung für den Umweltverbund fand laut Meinung der Jury mit der deutlichen Verkehrsberuhigung der Mariahilfer Straße statt, die gute Bedingungen zum Radfahren mit Kindern schuf. Starke Fußgängerströme machen dort aber eine Ausweichmöglichkeit wie z.B. eine Fahrradstraße Lindengasse notwendig.

Kathrin Ivancsits

Ab morgen Samstag, 30.4.2016, ist die Linie U4 zwischen Hütteldorf und Hietzing gesperrt. Neben den Öffi-Ausweichrouten kann auch das Fahrrad eine gute Alternative sein.

Zusätzliche, bewachte Fahrradabstellplätze, sowie gratis Radchecks und Fahrradverleih erleichtern das Vorbeiradeln an der U4-Sperre.
Entlang der U4 gibt es mehrere Strecken, auf denen gut geradelt werden kann. Am Wienflussradweg, beispielsweise, kommen Sie auf 3,6 Kilometern ohne Ampel und Stopptafel von Hütteldorf nach Hietzing.

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Beim Radfahren entgeht man nicht nur dem Stau sondern tut auch etwas für die eigene Gesundheit. Wer regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit fährt, erhöht die eigene Fitness, beugt Herz-Kreislauferkrankungen vor und verbrennt Kalorien statt Sprit. Im Aktionsmonat Mai der Aktion „Radelt zur Arbeit“ können teilnehmende Radlerinnen und Radler Preise gewinnen. Mehr Infos zur Aktion hier: Wien radelt zur Arbeit

 

Bewachte Radabstellanlagen, gratis Radchecks und E-Bike-Test
Im Zeitraum der U4-Sanierung, bis 2. September 2016, bieten wir entlang der U4-Strecke zusätzliche Fahrradabstellanlagen. Die Fahrradabstellanlagen werden mittels Kamera überwacht. Diebstahl wird damit vorgebeugt.
Beim Servicestand der Mobilitätsagentur können Radlerinnen und Radler ihr Fahrrad von Fahrradmechanikern von ig fahrrad gratis durchchecken lassen. Darüber hinaus stehen E-Bikes, Falt- oder Stadträder zum Testen und Ausborgen bereit. Ist das Rad gut gepflegt und richtig eingestellt, macht das Radfahren noch mehr Freude und ist vor allem sicherer.

Wann und Wo: Info- und Servicestelle im Hadikpark
Von 25. April bis 20. Mai 2016 finden Sie unsere Info- und Servicestelle beim Eingang des Hadikparks (Nähe U-Bahnstation Hietzing). Von 27. Juni bis 15. Juli finden Sie die Servicestelle auf dem APCOA Parkplatz bei der U4-Station Schönbrunn. Die Servicestelle ist Montag bis Freitag von 07:00 bis 18:00 Uhr besetzt. Alle Details finden Sie hier: Radfahren während der U4-Sperre

Kathrin Ivancsits

Wer mit dem Rad seine beruflichen Wege zurücklegt, ist in Wien meist schnell am Ziel, der Kreislauf wird in Schwung gebracht und es ist gut für die Gesundheit. Gerade bei sitzender Büroarbeit kann das ein guter Ausgleich sein. Am 1. Mai startet die Aktion “Radelt zur Arbeit”.

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Die österreichweite Motivations-Aktion für mehr Radfahren am Arbeitsweg geht wieder los. Teilnehmende können im Aktionsmonat Mai zahlreiche Preise wie Erlebnisgutscheine und Fahrradaccessoires gewinnen. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Am besten gleich anmelden und ein Team für die RadeltZurArbeit-Saison 2016 gründen. Auch in diesem Jahr unterstützt die Stadt Wien die Aktion “Radelt zur Arbeit“.

Vorteile für die Stadt
Wer den Weg in die Arbeit mit dem Rad zurücklegt tut nicht nur seiner persönlichen Gesundheit etwas Gutes. Die Vorteile für Wien sind ebenso vielfältig: Radfahren führt zu weniger Lärm, zu weniger Stau und zu weniger Abgasen in der Stadt.
Sieben von zehn Wienerinnen und Wiener haben einen Arbeitsweg, der kürzer als zehn Kilometer ist.
Mit dem Fahrrad braucht man für diese Strecke, bei gemütlicher Fahrweise (15 km/h) etwa 28 Minuten. Und das ganze ohne Stau, Parkplatzsuche oder volle U-Bahnen.

Daniel Pernold, Judith Wittrich, AK Wien), Martin Blum, Radverkehrsbeauftragter

Daniel Pernold, Judith Wittrich, AK Wien), Martin Blum, Radverkehrsbeauftragter

Vorteile für Unternehmen: Produktivität steigt
Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Unternehmen ihren Arbeitsweg mit dem
Fahrrad statt mit dem Auto zurücklegen, bringt das messbare, positive Effekte für die Umwelt und die Gesundheit. Studien aus Österreich und der EU haben gezeigt, dass Mitarbeitende, die regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit fahren, durchschnittlich 1,3 Tage Krankenstandstage im Jahr weniger benötigen. Daraus ergeben sich für Unternehmen auch finanzielle Vorteile. Die Klimaschutzinitiative „klimaaktiv mobil“ des BMLFUW geht davon aus, dass 100.000 Radpendlerinnen und Radpendler den österreichischen Betrieben rund 13 Millionen Euro an Kosten für Krankenstandstage einsparen.

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