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Fahrrad Wien Blog

Daniel Böhm

 

Der Radverkehr an den Zählstellen ist im ersten Halbjahr 2016 um mehr als fünf Prozent gestiegen

Die Wienerinnen und Wiener nutzen auch im Jahr 2016 vermehrt das Fahrrad für ihre täglichen Wege. Die Zahl der Radfahrenden, die an den automatischen Dauerzählstellen erfasst worden sind, ist im ersten Halbjahr 2016 gestiegen. Insgesamt 3.210.483 Radlerinnen und Radler wurden in den ersten sechs Monaten 2016 gezählt, das sind um 5,3 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2015. Die Zählstelle Margaritensteg wurde wegen einer Baustelle im Jahr 2015 nicht in die Berechnung miteinbezogen.

 

Die Straße mit dem meisten Radverkehr ist der Opernring. Hier sind im ersten Halbjahr 2016 insgesamt 741.544 Radfahrerinnen und Radfahrer gezählt worden, was einem Plus von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

 
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Besonders hohe Zuwächse ergaben die Messungen an Wiens Zählstellen in den Monaten Februar und Mai. Die Temperatur lag im Februar 2016 4,8 Grad Celsius über dem langjährigen Mittel. Im ersten Halbjahr 2016 gab es 85 Niederschlagstage in Wien, im ersten Halbjahr 2015 waren es 77 (Quelle: ZAMG).

 

Lückenschlüsse im Radwegenetz, wie der am gerade in Bau befindliche Getreidemarkt, sind deshalb sehr wichtig. Im Jahr 2016 folgen noch weitere wichtige Radweg-Projekte. Der Wiental-Radweg im Bereich Längenfeldgasse wird stark verbessert. Im 14. Bezirk entsteht über die Ameisbrücke eine neue Radverbindung.

 

An den Dauerzählstellen des Radverkehrs erfasste Radfahrende im Halbjahresvergleich:

 

Zählstelle* 1. Halbjahr 2015 1. Halbjahr 2016 Veränderung in %
Argentinierstraße 272.849 302.238 + 10,8%
Donaukanalweg 214.887 215.027 + 0,1%
Operngasse 531.950 632.590 + 18,9%
Langobardenstraße 70.703 71.1945 + 0,7%
Lassallestraße 361.315 333.657 - 7,7%
Liesingbachradweg 68.453 77.666 + 13,5%
Linke Wienzeile 153.532 169.173 + 10,2%
Neubaugürtel 248.445 244.101 - 1,7%
Opernring gesamt 707.648 741.544 + 4,8%
Praterstern 418.982 423.293 + 1,0%

Gesamt


3.048.764


3.210.483


+ 5,3%

* ohne Margaritensteg.
Quelle der Daten: Auswertung der automatischen Dauerzählstellen für den Radverkehr der MA 46, Stadt Wien; Wetter: ZAMG – Klimaabteilung (Hohe Warte)

 

 

Eliza Brunmayr

„Toll, dass ihr das macht!“ ist eine der häufigsten Rückmeldungen auf den KinderRadSpaß. Insgesamt 700 Kinder haben seit 3. Juni bei den Radkursen mitgemacht. Eliza Brunmayr, von der der Radlobby Wien über ihre Eindrücke aus dem KinderRadSpaß. 

Eine Schülerin fährt vor, nimmt fahrend den Schaumstoffball entgegen, voller Konzentration radelt sie langsam Richtung Kübel und – Tor! Der Ball ist drin, die Klasse jubelt. Das ist nur ein Beispiel, wie Kinder ihre Geschicklichkeit am Fahrrad verbessern und in ein Spiel vertieft ganz nebenbei neue Fähigkeiten erlernen: zum Beispiel einhändig Fahrrad zu fahren.

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Herausforderungen und Lerneffekte wie diesen gibt es beim KinderRadSpaß viele.  Und über 700 Kinder durften sie in den ersten 3 Juniwochen beim KinderRadSpaß am Friedrich Schmidt Platz genießen. „Toll, dass ihr das macht!“ meint die Lehrerin einer 3. Volksschulklasse. „Die meisten unserer Kinder haben selten die Möglichkeit sich so viel zu bewegen und Rad zu fahren!“ Die Kurse werden von der Mobilitätsagentur finanziert und von der Radlobby Wien durchgeführt.

Endlich Gelegenheit zum Radfahren
Viele Kinder beklagen, dass sie nirgends Rad fahren können, oder fragen wo und wann es den KinderRadSpaß wieder gibt. Wenn Kinder in ihrer Wohnumgebung kein gutes Umfeld zum Radfahren vorfinden und die Gelegenheiten Rad zu fahren selten sind, ist auch erste Runde durch den Parcours noch wackelig. Die Kinder werden jedoch schnell sicherer und können bald mit zusätzlichen Spezialaufgaben betraut und gefördert werden.

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Freude am Radfahren entdecken
„In meinem zweiten Jahr beim KinderRadSpaß durfte ich wieder miterleben, wie viele der Kinder ihre Freude am Radfahren entdecken!“ erzählt Annika Hammer, Radlobby-KinderRadSpaß Trainerin und Umweltpädagogin begeistert. Die KinderRadSpaß-Workshops fördern die Bewegungsfreude der Kinder und vermitteln ihnen sicheres Verkehrsverhalten, Radbeherrschung und Fahrradtechnik.

Die Mobilitätsagentur Wien hat im Zeitraum von 30. Mai bis 18. Juni die Durchführung von Workshops für 31 Volksschulklassen  finanziert.

Kathrin Ivancsits

Zwischen Lehargasse und Naschmarkt gibt es eine Lücke im Radwegenetz. Diese wird jetzt geschlossen. Die Arbeiten am Getreidemarkt starten am 12. Juli 2016 und dauern bis Ende August.

Der neue Radweg am Getreidemarkt gewährleistet eine gute Verbindung auf der 2er-Linie zum Karlsplatz und ist ein wesentlicher Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit am Getreidemarkt.

Die Radverkehrsanlage wird von der Lehargasse bis zum Vorplatz Naschmarkt als zwei Meter breiter baulicher Einrichtungsradweg und weiter bis zum Anschluss Operngasse als Radfahrstreifen ausgeführt.

Die vier bestehenden Fahrstreifen können während der Bauarbeiten weitestgehend beibehalten und genutzt werden. Detailinfos zum Radwegprojekt Getreidemarkt

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Kathrin Ivancsits

 

Die Sanierungsarbeiten der U-Bahn-Linie U4 gehen in die nächste Phase. Ab 2. Juli wird die Baustelle verlängert und Schönbrunn bis zum 4. September die vorläufige Endstation. Die Mobilitätsagentur lädt die Wienerinnen und Wiener ein, die U4-Sperre zu nutzen und aufs Rad umzusteigen.

Von 27. Juni bis 2. September 2016 stehen bei der U-Bahn-Station Schönbrunn (Grünbergstraße 1/APCOA Parkplatz) für die Radlerinnen und Radler 160 zusätzliche Fahrradabstellplätze zur Verfügung.

ACHTUNG! Die temporären Fahrradabstellanlagen im Hadikpark und im Hans-Moser-Park werden heute, am Samstag, 25. Juni 2016 abgebaut. Sollten Sie Ihr Fahrrad dort abgestellt haben, holen Sie es bitte ab.

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Gratis Radchecks und Infos
An unseren Info- und Servicestelle bei der U-Bahn-Station Schönbrunn können Sie zwischen 27. Juni und 15. Juli bei einem Gratis Rad-Check Ihr Fahrrad fit machen lassen. Sollte Ihr Fahrrad größere Reparaturen benötigen steht an der Servicestelle ein Fahrradmechaniker von ig fahrrad bereit. Die Reparatur ist kostenpflichtig. Weiters bieten wir Falträder und E-Bikes zum testen an.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag, 7:00 bis 19:00 Uhr

Alle Infos zur Aktion: Radfahren während der U4-Sperre20160428 Radfahren waehrend der U4 Sperre_Foto Mobilitaetsagentur Christian Fuerthner (52)

Kathrin Ivancsits

Mehr als 6.000 Wienerinnen und Wiener waren diesen Mai mit dem Fahrrad zur Arbeit unterwegs. Gemeinsam haben sie 382.000 Kilometer zurückgelegt und damit den Ausstoß von 137 Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids vermieden.

Die Aktion „Wien radelt zur Arbeit“ läuft nun schon im sechsten Jahr in Wien und ganz Österreich alljährlich im Mai und soll Beschäftigte motivieren vom Auto aufs Rad umzusteigen.Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können im Rahmen der Aktion attraktive Preise gewinnen. Hauptpreise werden unter den Teams verlost, die die Hälfte aller Arbeitstage im Mai mit dem Rad erledigt haben. Insgesamt haben heuer 1.199 Teams bei der Aktion mitgemacht.

 

Die Stadt Wien will den Anteil des Radfahrens, Zu-Fuß-Gehens und Öffentlichen Verkehrs am Modal Split bis 2025 auf 80 Prozent erhöhen. Radelt zur Arbeit ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel.

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Organisator Alec Hager von der Radlobby: “Unsere Umfragen zeigen, dass sehr viele der TeilnehmerInnen nach dem Radelmonat Mai dem Rad treu bleiben, weil sie die Vorteile des Alltagsradelns erlebt haben.”

 
Organisiert wird die Aktion “Radelt zur Arbeit” von der Radlobby Österreich, unterstützt von der AK Wien und der Mobilitätsagentur.

 

Daniel Pernold, Judith Wittrich, AK Wien), Martin Blum, Radverkehrsbeauftragter

Daniel Pernold, Judith Wittrich, AK Wien), Martin Blum, Radverkehrsbeauftragter

Eliza Brunmayr

Gerade wurde der erste Frauen in Fahrt-Kurs in diesem Jahr abgeschlossen. Die Fahrradkurse für Frauen der Mobilitätsagentur in Kooperation mit der Radlobby Wien (Radlobby IGF) gibt es seit dem Jahr 2013 und sie erfreuen sich großer Beliebtheit. Ein Gastblogbeitrag von Eliza Brunmayr, Radlobby Wien.In den “Frauen in Fahrt“-Kursen, durchgeführt von der Radlobby Wien (Radlobby IGF) ist es möglich als Erwachsene das Radfahren zu erlernen. Auch heuer bieten die Mobilitätsagentur Wien und die Radlobby Wien Radkurse für Anfängerinnen und leicht Fortgeschrittene Frauen an.

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Der erste Frauen in Fahrt-Radkurse ist nun zu Ende gegangen. Der Kurs wurde in Kooperation mit dem Frauentreff Piramidops durchgeführt. Sieben Radlerinnen, die im Vorjahr im Prater das Radfahren neu erlernt haben, konnten heuer ihre Fahrtechnik verbessern und bei acht Kursterminen Verkehrs- und Verhaltensregeln sowie sicheres Radfahren im Straßenverkehr trainieren. Wir gratulieren den mutigen Damen und wünschen weiterhin viel Freude am Radfahren und gute Fahrt!
Zwei weiter Kurse werden gerade durchgeführt und laufen noch bis Ende Juni.

Mama fährt Rad2

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